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Der deutsche Zollverein

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Bibliographic data

fullscreen: Der deutsche Zollverein

Monograph

Identifikator:
101832478X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-67910
Document type:
Monograph
Author:
Sturmhoefel, Konrad http://d-nb.info/gnd/143384627
Title:
Der deutsche Zollverein
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag für Sprach- und Handelswissenschaft (S. Simon)
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (85 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die preußische Zollgesetzgebung und die ersten Anschlüsse daran
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Konserven und Konservenindustrie in Deutschland
  • Title page
  • Contents
  • I. Einleitung
  • II. Die einzelnen Zweige der deutschen Konservenindustrie
  • III. Absatz und Absatzverhältnisse der Konserven
  • IV. Schluß
    IV. Schluß
  • Anhang. Upton Sinclairs „The jungle“

Full text

19 
Hand in Hand. Ein Transport von Frischspargel war zu damaliger 
Zeit bei den wenigen und teuren Verkehrsgelegenheiten fast unmög 
lich, und so kam es, daß man nach einem Erhaltungsmittel des bereits 
s. Zt. berühmten Braunschweiger Spargels suchte. So wuchs mit den 
Anbauflächen von Spargel die Konservierung desselben in Braun 
schweig. Nach mündlicher Überlieferung hat der Klempnermeister 
J- H. Pilimann in Braunschweig zuerst den Versuch gemacht, Spargel 
zu konservieren. Er wurde anfangs der vierziger Jahre hierzu durch 
den Braunschweiger Professor Varrentrapp veranlaßt, der das Ein- 
tnachen von Gemüsen in Blechdosen in Frankreich kennen gelernt 
hatte. Nachdem Pilimann die ersten Versuche gelungen waren, machte 
er bald die neue Kunst zu einer kleinen Erwerbsquelle. Er konser 
vierte in jedem Sommer eine wenn auch geringe Menge Spargel, 
für deren Absatz Varrentrapp zunächst in seinen Bekanntenkreisen 
sorgte; in späteren Jahren verkaufte Pilimann, wieder durch Vermitte 
lung Varrentrapps, auch nach größeren auswärtigen Plätzen, wie 
Berlin und Frankfurt. 
Die Produktion blieb allerdings noch in bescheidenen Grenzen, 
sie war nur ein Nebenbetrieb der Klempnerei und ging über den 
Rahmen des Handwerks, resp. der Hausindustrie nicht hinaus. Die 
Dosen stellte Pilimann selbst her, während er den Rohspargel, der 
damals wenig an gebaut wurde, von den Gärtnern in Braunschweig 
und der Umgegend kaufte. 
Wohl zehn Jahre hindurch hat Pilimann so als einziger in Braun 
schweig das Einmachen von Spargel in bescheidenem Umfange be 
trieben. 
Später, in den fünfziger Jahren, wurde dann die Methode des 
Einmachens von Gemüse auch dem Braunschweiger Klempner P. W. 
Daubert bekannt, der nun in derselben Weise wie Pilimann neben 
seinem Handwerk das Konservieren von Spargel betrieb. Bis zum 
Jahre 1860 wurde der Anbau von Spargel in Braunschweig in ganz 
geringem Umfange durch einige Gärtner meist zum direkten Verkauf 
a n Konsumenten betrieben. 
Erst im Jahre 1861 wurde von Gustav Grahe in Braunschweig 
der Versuch gemacht, Spargel in größeren Mengen zu ziehen und 
feldmäßig Spargelanbau zu betreiben. Dann im Jahre 1863 stellte 
Grahe selbst konservierten Spargel her und fand für seine Produktion 
reichen Absatz. Grahe vergrößerte fortgesetzt seine Spargelanlagen 
und ermutigte Gärtner und Landwirte zum feldmäßigen Anbau von 
Spargel, indem er sich zur Abnahme von Spargel verpflichtete. 
2»
	        

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Konserven Und Konservenindustrie in Deutschland. Verlag von Gustav Fischer, 1907.
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