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Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Monograph

Identifikator:
1019416955
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36541
Document type:
Monograph
Author:
Hülße, Friedrich
Title:
Versicherung und Wirtschaft
Place of publication:
Halle a. d. Saale
Publisher:
Hof-Buch- u. Steindruckerei C. A. Kaemmerer & Co.
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (67 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Die Theorien über die Versicherung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Fünftes Buch
  • Sechstes Buch
  • Siebentes Buch

Full text

Fünftes Buch. Erstes Kapitel. 
kennbar wuchs mit den Jahren sein Streben nach königlicher 
Herrschaft. Da starb Sigibert im Jahre 656 mit dreißig Jahren 
und hinterließ das Reich und einen jungen Sohn der Fürsorge 
des Hausmeiers. Sollte Grimwald dem Knaben huldigen? Er 
wagte das Unerhörte; er schor dem Königskinde das Haupthaar 
und verbrachte es in ein fernes Kloster; er rief seinen Sohn 
Childebert zum König aus und begehrte Gehorsam als Haus— 
meier des eigenen Blutes. 
Das war zu viel für die Parteiungen des Adels wie den 
altvererbten Königssinn des Landes; die Großen ergriffen Vater 
und Sohn und verbrachten sie zum neustrischen Könige nach 
Paris, der sie tötete (656). 
Überkühn war dieser erste Angriff des neuen Geschlechtes 
auf das Königtum gewesen; er mußte scheitern. Doch zeigte 
sich alsbald, daß Ruhe und Frieden in Austrasien, ja im Ge— 
samtreiche ohne Berufung auf den Karlingischen Namen nicht 
mehr zu erhalten war. Ein Menschenalter nie endender Wirr⸗ 
sale brach herein, um 675 etwa stand Geschlecht gegen Geschlecht, 
Gau gegen Gau; die Herzlande des Reiches waren zerrissen, die 
Nebenreiche verloren. Gleichzeitig entschwindet das Karlingische 
Geschlecht fast gänzlich dem Bereiche der geschichtlichen Über— 
lieferung. Düster und tragisch erhebt sich statt dessen aus dem 
Knäuel der ringenden Parteien und Großen die Gestalt Ebroins, 
des adelsfeindlichen Hausmeiers im Lande Neustrien; unter dem 
Fluche der Kirche, unter dem Wehe des Volkes hat er das 
Königtum Neustriens und Burgunds endgültig unter die Macht 
des Hausmeiertums gebeugt. Allein erfinderisch in Greuelthat 
und verhetzender List entbehrte er des schöpferischen Blickes: nur 
für die Karlinge hat er gearbeitet. 
Gegen ihn trat im Jahre 680 der mittlere Pippin auf, 
der Neffe Grimwalds, der Enkel des Bischofs Arnulf und des 
ältesten Pippin; obwohl zunächst bei Laon geschlagen, verstand 
er es dennoch, nach der Ermordung Ebroins (683) dessen 
Partei in dem blutigen Kampfe von Tertry, bei St. Quentin, 
zu besiegen (687). 
Es war die entscheidende Wendung in den Geschicken der 
Karlinge: von nun ab beginnen die führenden Geister des Ge—
	        

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Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
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