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Kapitalismus und Sozialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Kapitalismus und Sozialismus

Monograph

Identifikator:
1019428651
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56798
Document type:
Monograph
Author:
Eckstein, Gustav http://d-nb.info/gnd/101214995
Title:
Kapitalismus und Sozialismus
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verlag der Wiener Volksbuchhandlung
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (120 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kapitalismus und Sozialismus
  • Title page
  • Contents

Full text

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toeife Derbrängt würbe, bas cine blieb immer, batz bem Bauern fern Sanb 
abhanden kam, batz er befreit würbe nicht nur von feiner Knechtschaft, son 
dern zugleich auch Don seinem Besitz. Aus bem leibeigenen Bauer würbe bet 
freie Proletarier. Der schaute sich nun natürlich um, tote und wo er ferne 
Arbeitskraft am lohnendsten verwerten konnte, er war bas richttge Aus 
beutungsobjekt für bas Kapital." 
Der Ursprung des Kapitals. 
„Jetzt finb wir aber Don unserer ursprünglichen Frage ganz abge= 
kommen", tonrf hier Wilhelm ein. „Du versprachst uns boch, etwas Don ber 
Entstehung ber großen Vermögen zu erzählen, unb statt besten hast bu über 
die Entstehung bes großen Elenbs gesprochen." .. 
Oho", unterbrach ich ihn. „Ich habe nur von ben großen Vermögen, 
-u erzählen versprodien, bie zur kapitalistischen Ausbeutung Dertoenbet 
tttctöciL Denn toic bu selber gefQQt hust, e§ reiche Seute febort Ute! früher 
aegeben. Aber jetzt wissen wir eben, woraus es ankommt; denn nicht jeber 
Besitz an Gelb ober anbeten Reichtümern ist beshalb schon ein Kapital, 
sondern nur ein Vermögen, bas zur Ausbeutung freier Arbeiter Dertoenbet 
wirb Unb deshalb mußten wir zuerst untersuchen, wie es denn überhaupt 
dazu kam, baß ein freies unb zugleich besitzloses Mastenproletarrat aufkam. 
Es fragt sich nun, wo unb wie bieses Massenproletariat zuerst zur Ver 
mehrung bes Vermögens Dertoenbet würbe. . ^ v . nr 
In ber Lanbwirtschaft konnte bas neue Verfahren, btc Anwenbung 
freier Arbeiter, nicht aufkommen; benn bie würbe noch lange Zeit mit Leib- 
eigenen betrieben." 
„Halt!" schrie ba Wilhelm. „Jetzt habe ich bich auf einem Wrber 
spruch ertappt. Vorhin hast bu uns bewiesen, baß zuerst bte Bauern befreit 
werben mußten, bevor ber Kapitalismus beginnen konnte, unb jetzt erzählst 
du uns, er habe nicht auf bem Laube anfangen können, weil bort bie Arbeiter 
noch leibeigen waren. Da ist er also boch zur Zeit der Leibeigenschaft ent 
standen." • r r , . 
„Richtig, jetzt hat er mich", sagte ich lachend. „Aber es ist sehr gut, bag 
bu mich hier gleich auf einen sehr wichtigen Punkt aufmerksam machst. Man 
darf sich nämlich nie vorstellen, baß große wirtschaftliche Umwälzungen mit 
einem Ruck, ganz plötzlich unb unbemittelt, vor sich gehen. Auch die großen 
Revolutionen verwirklichen nur bas, was schon lange vorbereitet ist, sie 
bringen nur bie Keime zur schnelleren Reife. So war es auch mit der soge 
nannten „Bauernbefreiung". In Preußen zum Beispiel zieht sich dieser 
Prozeßburchmehralshunbert Jahre hin. Während dieser ganzen Zeit war es 
bas Bestreben ber Grundbesitzer, bie Bauern vom Land nach Möglicksteit 
zu verdrängen unb dieses sich selbst anzueignen. Während dieser ganzen Zeit 
wurden denn auch fortwährend Bauern um ihren Besitz gebracht unb zum 
Teil als Proletarier in bie Stabt getrieben. Dort entstand denn auch mit 
diesen freien Arbeitern bie erste von ben Hanbwerkszünften unabhängige 
Industrie. Das, was dein Großvater miterlebt hat, bas war nur ber Schluß 
akt des großen Dramas. 
Die großen Besitzungen ber Adeligen unb ber Kirche eigneten sich 
überhaupt nicht sehr für bie Entstehung ber Industrie, wenn freilich schon 
frühzeitig auch bort Mahl- unb Sägemühlen, Bierbrauereien, Schnaps-
	        

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Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
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