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Kapitalismus und Sozialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Kapitalismus und Sozialismus

Monograph

Identifikator:
1019428651
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-56798
Document type:
Monograph
Author:
Eckstein, Gustav http://d-nb.info/gnd/101214995
Title:
Kapitalismus und Sozialismus
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verlag der Wiener Volksbuchhandlung
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (120 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Kapitalismus und Sozialismus
  • Title page
  • Contents

Full text

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‘'X a ^ ei c ^ en Frage," warf Karl ein, „ob die Ausbeutung 
un Maschinenbau wirklich größer ist als in der Schneiderei. Ich kann das 
nicht recht glauben." 
. "XX n - n il e j ne Ansicht, Wilhelm, richtig sein soll," mischte ich mich nun 
m das Gelprach, „so müsste der Deil des Arbeitstages, den der Arbeiter 
für ,ich selbst arbeitet, um so kleiner fein, je mehr Maschinen, Baulichkeiten 
u. s. hx in einem Geschäftszweig angewendet werden." 
„Ja, das meine ich", bestätigte Wilhelm. 
„Das wäre aber nur dann möglich," fuhr ich fort, „wenn ein Arbeiter 
m einer bestimmten Zeit um so mehr Wert erzeugen würde, je mehr Ma- 
ichinen u. f. w. er anwendet. Nehmen wir an, der Taglohn eines Maschinen 
bauers und der eines Schneiders feien gleich, dann braucht auch jeder von 
ihnen gleich lange Arbeitszeit, um den Wert dieses Lohnes herzustellen 
Ist also der Arbeitstag in beiden Fällen gleich lang, dann bleibt auch von 
dem Wert, den der Arbeiter in einem Tag schafft, in beiden Fällen gleich 
viel für den Kapitalisten übrig. Wenn es so wäre, wie du vorhin gesagt hast, 
daß der Arbeiter um so kürzere Zeit für sich arbeitet, je mehr Maschinen 
er verwendet, so hieße das, daß die Maschinen, Baulichkeiten u. s. w. selbst 
Wert schaffen oder daß doch der Arbeiter mehr Wert schafft, wenn er an 
der Maschine arbeitet. Wir haben aber gesehen, daß das nicht richtig ist. 
Mit deinem Auskunftsmittel geht es also nicht." 
„Dann bleibt aber doch nur die andere Möglichkeit übrig," entgegnete 
Wilhelm, „daß die Schneider immer weniger für ihre Ware bekommen, als 
sie wert ist, die Maschinenfabrikanten aber mehr. Das ist doch ein Unsinn." 
„Das sehe ich nicht ein", erwiderte Karl. „Freilich sieht es sonderbar 
aus, daß die Kleider immer unter und die Maschinen immer über ihrem 
Wert verkauft werden sollen. Aber erinnere dich doch, daß wir neulich, als 
wir über die Wirkung der Maschinen auf den Preis der Produkte sprachen, 
etwas ganz Aehnliches hatten. Da fanden wir, daß die Besitzer neuer Ma 
schinen ihre Waren immer teurer verkaufen konnten, als der Arbeit ent 
sprach, die in ihrem Betrieb zu deren Herstellung notwendig war, daß aber 
in den rückständigen Betrieben die Waren nicht mehr den Preis erzielen 
konnten, der bisher ihrem Wert entsprochen hatte. So wie also hier die 
Waren nicht immer zu ihrem Wert verkauft werden, sondern in manchen 
Betrieben billiger, in manchen wieder teurer, als ihr Wert ist, so ist es 
auch da." 
„Aber wie können dann", unterbrach hier Wilhelm, „die Schneider 
immer unter dem Wert verkaufen? Da müssen sie doch zugrunde gehen!" 
„Durchaus nicht", antwortete ich, „erinnere dich nur, wie wir zu 
den vom Wert abweichenden Preisen gekommen sind." 
„Ja, das ist wahr", meinte Wilhelm nach einigem Nachdenken. „Die 
Preise sind ja gerade dadurch von den Werten verschieden geworden, daß 
jeder Kapitalist für sein Kapital den gleichen Profit erhält. So bewirkt 
also gerade der Preis, der bei dem einen unter, bei dem anderen über 
dem Werte steht, daß der Gewinn, der Profit beim Schneider ebenso groß 
ist wie beim Maschinenfabrikanten. Der Schneider weiß jedenfalls gar 
nichts davon, daß er die Kleider unter ihrem Wert verkauft. Unser Chef 
will einfach seinen Profit. Um den ist es ihm zu tun. Hat er den, so 
schert er sich gar nicht darum, ob die Waren zu ihrem Wert verkauft werden 
oder nicht, von diesen Sachen versteht er auch gar nichts." 
„Der Kapitalist", fuhr ich fort, „kümmert sich um die inneren Gesetze 
der Wirtschaft sehr wenig. Ihm ist es nur darum zu tun, möglichst viel
	        

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Zollhandbuch Für Die Ausfuhr Nach Rußland 1906-1917. Deutsch-Russischer Verein, 1912.
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