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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

112 
Reis. Vesperbrot (4 Uhr nachmittags): wie beim Frühstück. 
Abendbrot (8 Uhr abends): Kartoffeln oder eine Mehlspeise, ge 
nannt Buchweizenkuchen, eine Art Pfannkuchen aus dem Buchweizen 
mehl, das mit Wasser und Salz zu Teig verarbeitet und dann in 
der Pfanne gebraten wird. Dazu ißt man Butterbrot und zum 
drittenmal Kaffee, aber ohne Milch. Mitunter gibt es zum Abend 
essen als Hauptgericht einen Eierkuchen, eine Art Omelette aus 
Weizenmehl, Milch, Salz und Eiern, mit etwas Butter in der Pfanne 
gebraten. 
Die Produkte des Schweines erscheinen in den mannigfachsten 
Formen auf dem Tische. Der Arbeiter kauft Mitte Juli ein Schwein 
von ungefähr 33 kg, macht es fett und schlachtet es um Weih 
nachten; es wiegt dann ungefähr 105 kg. Einige Teile werden zu 
Bratwurstteig verarbeitet, indem man 5 kg Mehl mit 14 kg fein 
gehacktem Fleisch mengt; man schneidet die Masse in Scheiben, 
läßt sie im Ofen 5 Std. backen, wobei man sie mit Lake übergießt, 
und bewahrt sie dann in der Wurstkammer auf. Ebenso bereitet 
man 2,8 kg Kotwurst. Die 4 Schinken werden gesalzen und ge 
räuchert. Der Kopf wird zerhackt, eingesalzen und einige Zeit an 
die Luft gehängt; der Speck wird teils geräuchert, teils zu Schmalz 
ausgelassen. Der Rest des Fleisches wird geräuchert außer Ohren,, 
Kopf und Pfoten, die frisch gegessen werden. 
Außer Schmalz und der oben erwähnten Butter wird noch Rüböl 
verwendet als Fett, besonders als Zutat zu den Kartoffeln: um es 
zu reinigen und ihm den eigenartigen bitteren Geschmack zu 
nehmen, erhitzt man es stark und hält während einiger Zeit ein 
Stück Brot hinein. Dann tut man eine Zwiebel und Mehl in das 
kochende Öl und dann die zuvor gekochten Kartoffeln. Mitunter 
gibt es eine bessere Sauce zu den Kartoffeln, besonders zu den 
Pfannkuchen, indem man dem Öl eine gleiche Menge Butter bei 
mengt. Für die Gemüse verwendet man ebenfalls gereinigtes Öl, 
wenn kein Speck vorhanden ist, mitunter nimmt man auch Rindsfett.. 
Das gebräuchlichste Getränk ist der Kaffee; während der Mahl 
zeiten werden keine alkoholischen Getränke genossen. Dafür trinken 
aber die Arbeiter nebenher und vor allem im Wirtshaus viel. Jeder 
Arbeiter trinkt den Tag über 0,14 1 Branntwein' durchschnittlich; 
die Enthaltsamsten begnügen sich mit der Hälfte. 
§ 10. Wohnung, Mobiliar und Kleidung. Die Familie 
bewohnt ein Haus, das sie von einem Solinger Kleinkaufmann 
gemietet hat. Dieses Haus hat im Erdgeschoß eine große Werk-
	        

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Handbuch Der Vergleichenden Statistik- Der Völkerzustands- Und Staatenkunde. Felix, 1865.
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