Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

— 129 — 
Herzogtum Berg, Oldenburg und Braunschweig. Sie hat eine Aus 
dehnung von ungefähr 4 Millionen ha. Die in einer anderen Mono 
graphie gekennzeichneten Unterschiede, die in der Nähe der 
Elbe zwischen Ebene und Gebirge hervortreten, finden sich wieder 
im Westen am Bhein und in den mittleren Gebieten. In der Mitte 
sind die fruchtbaren Hügel von den Tannenwäldern des Wester 
waldes und des Sauerlandes beherrscht, aber mehr als im Harz 
vermischt mit Laubwald und Ackerland. Im Norden bietet das 
Land überall bis zum Meer dieselbe Mischung von Ackerland, 
von weiten Wiesenflächen entlang den Flußläufen, von Kiefern- 
und Birkenwäldern und von Mooren und Heiden. Das ist die 
Gegend Deutschlands, die in höchstem Grade die schon für die 
skandinavischen Staaten erwähnten wohltätigen Einflüsse in bezug 
auf ihre materiellen Existenzmittel genießt. Die Fluten und 
Winde des Golfstromes bringen mit der Wärme und Feuchtigkeit 
einen Ausgleich gegen die natürliche Dürre des Bodens. Die Lachse 
gehen in den Flüssen aufwärts. Die anderen Produkte des Meeres, 
der Moore, der Brachfelder und Wälder ergänzen überall vorteilhaft 
die von der Landwirtschaft erzeugten Produkte. Die Elemente des 
Wohlstandes, hervorgehend aus den Vorschriften des Dekalogs und 
der Organisation der Stammfamilie, haben noch nichts von ihrer 
traditionellen Macht verloren. Die Bewohner haben hier im Wesen, 
wenn auch nicht immer in der Form, die Sitten der Sachsen bewahrt, 
die vor 1400 Jahren England eroberten. Das Eigentum, die Familie 
und die Arbeit haben wenig Veränderungen erfahren. Die Re 
gierungen selbst haben, soweit wie möglich, die Volksgewohnheiten 
respektiert. Und die hannoversche Armee zeigt noch auf ihrer 
Fahne die Embleme, die die beiden sächsischen Brüder, Hengist 
und Horsa, aufrichteten, als sie im Jahre 449 an der Themse 
mündung landeten. 
Im Jahre 1829 hatte der Verfasser das Glück, die Geologie der 
Umgebung von Dresden unter der Leitung eines tüchtigen Professors 
zu studieren. Dieser nannte „sächsische Ebene“ die Ebene aus 
erratischen Sanden, die am rechten Elbufer an das reizende Berg- 
und Hügelland angrenzte, das er, im Gegensatz dazu „sächsische 
Schweiz“ nannte. Man kann aber wohl besser als „sächsische 
Ebene“ das weite Gebiet bezeichnen, das wir eben beschrieben 
haben. 
In dieser Ebene bilden den Grundstock der Bevölkerung Bauern, 
von denen ein besonderer Typ für das hannoversche Lüneburg be- 
9*
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.