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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

9 
Wie er selbst dadurch auf den richtigen Weg gekommen ist, so 
sieht er auch für andere in der geeigneten Erziehung ein Mittel 
der Reform. Von Natur besaß er eine zähe Energie, die durch alle 
Anfechtungen hindurch das einmal gesetzte Ziel beharrlich verfolgte, 
und der daher letzten Endes der Erfolg sicher war. Ein charakte 
ristischer Ausspruch dafür findet sich in einem Briefe x ) aus dem 
Jahre 1865, in dem von der Gründung einer Revue und den damit 
verbundenen Schwierigkeiten die Rede ist; Le Play schreibt da: 
„Seien Sie sicher, daß ich nicht um einen Fuß breit zurückweiche. Ich 
bin Normanne, ich fühle mich durchtränkt von der Zähigkeit, die man all 
gemein unseren Vorfahren zuschreibt.“ 
Im Jahre 1811 starb Le Play’s Vater; seine in Paris verheiratete 
Schwester nahm den fünfjährigen Knaben zu sich, da sie kinderlos 
war und in guten Verhältnissen lebte. Nur schwer gewöhnte sich 
Le Play an die große Stadt, der er zeitlebens mit Abneigung gegen 
überstand; er vermißte den Wald und das Wasser seiner Heimat. 
Auch die Schule, die er hier besuchte, war ihm kein angenehmer 
Aufenthaltsort. Um so größer und einflußreicher war die geistige 
Anregung, die er im Hause seines Onkels erhielt. Hier verkehrten 
tagtäglich zwei Jugendfreunde des Onkels, die während der Revo 
lution Familie und Vermögen verloren hatten. Die Unterhaltung 
dieser drei politisch und literarisch verschieden denkenden Männer 
und die bedeutende Bibliothek des Onkels ließen Le Play die „Lange 
weile des Stadtlebens“ vergessen. Es war schon mehr ein politischer 
Unterricht, den er genoß. Der Onkel und seine beiden Freunde 
wählten die zur Lektüre geeigneten Bücher aus und beantworteten 
bereitwilligst alle Fragen, die dem Knaben bei der Lektüre oder 
bei der Unterhaltung aufstiegen. AVie stark die Lehren, die er hier 
empfing, fortwirkten, sagt Le Play selbst: 
Diese Lehren wurden für den Augenblick verdrängt durch den 
sonstigen Schulunterricht; aber sie gewannen später ihren richtigen Einfluß 
wieder; je mehr ich im Leben vorwärts kam und je mehr ich den Verfall 
meines Vaterlandes erkannte, fühlte ich das Bedürfnis, in der Sozialwissen 
schaft zu festen Anschauungen zu gelangen. Seit dem Jahre 1848 habe 
ich oft zurückgedacht an die Lektionen meiner drei Lehrer von 1813; und ich 
habe erkannt, daß ich ihnen mehr schulde, als ich bis dahin gedacht hatte. 
Der Onkel und seine beiden Freunde, mit denen Le Play vier Jahre 
zusammenleble, verkörpern einen Teil der widersprechenden An 
schauungen, die im damaligen Frankreich sich Geltung verschaffen 
L Auburtin, S. 45.
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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