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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

11 
heranwachsende Jugend und ihr Vaterland vor neuen Fehlern und 
Erschütterungen zu bewahren. Le Play selbst ersah daraus die 
Schwierigkeit richtiger Beurteilung aller dieser Fragen; wir werden 
später sehen, welche Schlüsse er daraus zog. 
Die für ein Kind sehr ernste Lebensweise in Paris wurde all 
jährlich durch einen Sommeraufenthalt auf dem Lande unterbrochen. 
Hier wurde Le Play wieder Kind; er half den Landarbeitern, den 
Jägern und Fischern bei ihren verschiedenen Verrichtungen; bei 
den Gärtnern trieb er seine ersten botanischen Studien. 
So fand ich mich, ohne jedes festgesetzte System, in eine Menge von 
Begriffen eingeführt, die es mir viel später erlaubten, diesen Arbeiten bei der 
Untersuchung der ländlichen und gewerblichen Hierarchien ihren richtigen 
Platz anzuweisen. 
Im Jahre 1815 starb der Onkel Le Play’s, und der jetzt neunjährige 
Knabe kehrte nach Honfleur zurück. Mittlerweile war Friede ge 
worden, und die Bevölkerung hatte ihre alten Gewohnheiten und 
Beschäftigungen wieder aufgenommen. Die Religion gab ihr Ab 
lenkung und Trost bei ihrem rauhen und gefährlichen Beruf. Die 
nächsten 7 Jahre (1815—1822) brachte Le Play wieder inmitten 
dieser Fischerbevölkerung zu, in enger Anteilnahme an ihren Leiden 
und Freuden. Die Revolution hatte in seiner Heimat keine große 
Wirkung gehabt. 
Die Familien der Häusler, Bauern und Großgrundbesitzer waren durch 
die Gesetze der „Terreur“ noch nicht aufgelöst; sie bewahrten in ihren Hütten 
mit den alten Sitten zugleich die Gewohnheiten der ständischen Unterordnung 
und der Einigkeit, die sich an den Ufern der Nord- und Ostsee noch länger 
erhalten haben. 
Aus den Erzählungen älterer Leute, die das ancien regime noch ge 
kannt hatten, lernte er die Zeit vor der Revolution kennen und 
fand bestätigt, was „der weiseste seiner Pariser Lehrer“ (der „Gent 
leman“) ihn gelehrt hatte: daß die Korruption der herrschenden 
Klassen, hervorgehend aus dem Geiste der Irreligiosität, die Haupt 
ursache der Revolution gewesen war. 
Neben diesen Studien praktischer Lebenserfahrung und Lebens 
auffassung vernachlässigte Le Play die Wissenschaften nicht. Er 
besuchte das Gymnasium zu Havre und beschäftigte sich mit Cicero 
und Tacitus; in dem Werke des letzteren über die Germanen suchte 
er besonders die Stellen heraus, die die Hochachtung seiner Pariser 
Lehrer für die zeitgenössischen Deutschen rechtfertigten. Ein alter 
Geistlicher vervollständigte seine religiöse Erziehung. Den Abschluß
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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