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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

15 
land, die Le Play zusammen mit seinem Freunde Jean Reynaud 
zu Studienzwecken unternahm. Sie lernten dabei besonders die 
Bergwerke, die Hütten und die Forstwirtschaft kennen. Gleich 
zeitig diente diese Reise noch einem anderen Zwecke: sie sollte 
den Gegensatz der Meinungen zwischen den beiden Freunden be 
seitigen. In Norddeutschland, das ein früherer Lehrer Le Play’s 
als „das Land der Weisheit“ bezeichnet hatte, wollten sie gemein 
sam die „soziale Frage“ studieren, und die beobachteten Tatsachen 
sollten für ihr Urteil maßgebend sein. Dieser Zweck wurde nicht 
erreicht, wenn auch beide an Verständnis für die sozialen Verhält 
nisse sehr gewannen. Le Play sagt darüber: 
Indessen gelangten wir keineswegs zu einem Einverständnis über die 
„soziale Frage“, die der Ausgangspunkt unseres Unternehmens gewesen war; 
wir begriffen nur, daß sie viel komplizierter war, als wir sie uns anfangs vor 
gestellt hatten. Ich wurde in dem Gedanken bestärkt, daß die Lösung sich 
zum großen Teil in den Gewohnheiten der Vergangenheit finden 
würde. Mein Freund dagegen behielt seine Überzeugungen bezüglich der 
Doktrin vom „unaufhörlichen Fortschritt“ und ganz allgemein von 
dem Wettbewerb, den in dieser wie in jeder anderen Sache der Geist der 
Neuzeit schaffen kann. Kurz: wir kehrten zurück, geteilter in unseren 
Meinungen, aber bessere Freunde als jemals. 
Von dieser Zeit an verlor Le Play die sozialen Probleme nicht mehr 
aus den Augen. Im Winter von 1829 auf 1830 lernte er aus eigener 
Anschauung die Zustände in den Pariser Werkstätten kennen. 
Während der Vorbereitungen zu einer Reise nach Spanien erlitt er 
im Laboratorium einen lebensgefährlichen Unfall, sodaß er 18 Mo 
nate lang ans Krankenlager gefesselt war. Gerade im schlimmsten 
Stadium seiner Krankheit begann die Revolution, die — wie wir 
sehen werden — einen entscheidenden Einfluß auf Le Play hatte. 
Die Revolution veranlaßte ihn zu dem Gelübde, Mittel zur Heilung 
der sozialen Schäden zu suchen und zu dem Zwecke die Hälfte 
jedes Jahres auf Reisen zuzubringen, um die Gesetze der Gesell 
schaft zu studieren. 
Reisen. Viele Jahre hindurch hat Le Play diesem Gelübde 
gemäß den Sommer auf Reisen, meist im Auslande, den Winter in 
Paris zugebracht. Die wichtigsten Länder Europas hat er wieder 
holt besucht: Deutschland, Spanien, England, Schottland, Irland, 
Dänemark, Schweden, Norwegen, Rußland, Österreich-Ungarn, 
Italien. 
Von der Bedeutung des Reisens überhaupt hatte Le Play eine 
hohe Meinung. 
2
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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