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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

25 
„Als ich nach der Bevolution von 1880 die Schulen verließ, fand ich 
mich mitten in der Bewegung, die die Geister zum Studium der sozialen 
Fragen anregte. Ich bemerkte besonders den Eifer, mit dem mehrere meiner 
Mitschüler damals die Lehre des Saint-Simonismus verbreiteten, der ihren Ar 
beiten und ihrem Talente eine gewisse Berühmtheit verdankte. Da ich weder 
die Meinung meiner Freunde teilen, noch den Irrtum, in dem sie sich befanden, 
nachweisen konnte, begriff ich, daß in der Sozialwissenschaft unsere Schulen 
keine Methode bieten, die es ermöglicht, das Wahre vom 
Falschen zu unterscheiden, die der Unerfahrenheit der Jugend 
zu Hilfe kommt. Im Gefühl meiner Ohnmacht und ohne jede Leitung von 
seiten unserer Lehrer, suchte ich bei diesem Stande der Erkenntnis mit Eifer 
nach Mitteln, um zur Gewißheit zu gelangen.“ 
Auch sah Le Play vollkommen ein, daß die Festlegung neuer 
scharfer Begriffe nicht der weiteren wissenschaftlichen Arbeit 
vorangehen könne, und hat deshalb erst in der zweiten Auflage 
der „Ouvriers europeens“ jenes Vokabularium der Sozialwissenschaft 
aufgenommen, welches die Begriffswelt umfaßt, die allmählich in 
seinem Geist entstanden war. 
Die Vorläufer der Bevolution in Frankreich, die individua 
listische Schule in England, die Saint-Simonisten: sie hatten alle, 
wie Le Play, das Bedürfnis, die bestehenden Verhältnisse zu ändern 
und durch Neuordnung der Dinge die Menschen glücklicher und 
zufriedener zu machen. Aber Doktrin stand gegen Doktrin; eine 
Beformbewegung löste die andere ab; die unfruchtbaren Diskussionen 
und politischen Parteikämpfe wurden heftiger und allgemeiner. Die 
Unvereinbarkeit der verschiedenen Doktrinen zeigte, daß sie von 
ganz verschiedenen Ideen und Vorstellungen ausgingen, daß deren 
relative Berechtigung noch nicht zu erweisen war. 
Le Play ließ sich nicht auf eine Auseinandersetzung mit diesen 
aprioristischen Systemen ein. Ihm genügte es zu erkennen, daß die 
aus der „reinen Vernunft“ geborenen Systeme widerstreitende Be- 
sultate ergaben, daß das Lehen seine eigenen Wege ging. Er 
mußte also nach neuen Mitteln der Erkenntnis suchen x ): 
„Ohne in eine Prüfung dieser Systeme eintreten zu wollen, ist es doch 
unbestreitbar, daß keines von ihnen in genügendem Maße die Billigung der 
Erfahrung erlangt hat. Die Männer der Begierung und die, deren Ansehen 
in gewisser Beziehung die öffentliche Meinung beherrschte, sind trotz aller 
Verschiedenheiten ihrer politischen und administrativen Tendenzen in der An 
sicht einig, daß die bis zu diesem Augenblick geäußerten allgemeinen 
J ) 0. E„ 1. Auf!., S. 10.
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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