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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

26 
Theorien mit den Tatsachen unvereinbar sind und nicht zweckmäßig ange 
wendet werden können. Die bei der Propaganda für diese Theorie tätigen 
Schriftsteller erklären mitunter den Mißerfolg durch den Egoismus der leitenden 
Gesellschaftsklassen. Aber die aufmerksame Beobachtung Europas widerlegt 
ihre Anklage: es gibt keine Regierung, die den Wunsch und noch weniger 
die Macht hat, eine von der öffentlichen Meinung verlangte Reform abzulehnen. 
Im Gegenteil: was den Staatsmännern fehlt, um die Initiative zu Reformen 
zu ergreifen, das ist die Einstimmigkeit über den Weg, auf dem die Gesell 
schaft vorwärtssehreiten muß. Unwissenheit und Vorurteile sind heute wie 
ehemals die hauptsächlichsten Hindernisse für den Fortschritt. Aber mehr als 
jemals ist heute die Menschheit geneigt, einem unwiderstehlichen Drange nach 
Vervollkommnung gehorchend, jede Wahrheit, die das Siegel der Gewißheit 
an der Stirne trägt, zu akzeptieren.“ 
Eine große durchgreifende Reform, so meinte Le Play, kann 
sich nicht auf die allgemeinen Theorien stützen. Aber in kleinem 
Maßstabe sind schon viele nützliche Verbesserungen geschaffen 
worden. Sie haben allgemeine Zustimmung gefunden, weil sie sich 
stützen auf die Erfahrungen anderer Gesellschaften. Und so ist es 
wahrscheinlich, meinte Le Play, daß die Reform sich fortsetzen wird 
mit Hilfe einer Reihe von Einzellösungen, die durch die Erfahrung 
gegeben sind, und daß sie nicht ausgehen wird „von dem einzigen 
Wurf eines Denkerhirns“. 
Wir wissen bereits, daß Le Play in Verfolgung dieses Weges 
sich das Ziel setzte, in der Gesellschafts-Wissenschaft naturwissen 
schaftliche Methoden einzuführen. Wir wollen nunmehr seinen Weg 
kennen lernen. 
Zusammenhang der Methode Le Play’s mit dem Leben und 
Vergleich mit anderen Methoden. In dem Vergleich, den Le Play 
zwischen der Methode der Sozialwissenschaften und derjenigen der 
Naturwissenschaften zog, sprach er aus, was er unter der neuen 
Methode in der Sozial Wissenschaft verstand; vor allem sollten die 
Tatsachen mehr zu ihrem Rechte kommen. Hierbei kam ihm 
sein Beruf sehr zu Hilfe. Er beschränkte sich bei seinen Besuchen 
und Untersuchungen industrieller Betriebe nicht auf das technische 
Gebiet, sondern suchte ebenso eifrig die wirtschaftlichen Tatsachen 
kennen zu lernen, wie Betriebsorganisation, Lage der Arbeiter, ihr 
Verhältnis zu den Unternehmern usw. Bei seiner immerwährenden 
Berührung mit der Praxis mußte er von selbst dazu kommen, ihr 
in sozialen Fragen den größten Einfluß einzuräumen, und seine 
Methode besteht ja gerade darin, die Erfahrungsweisheit vieler 
Länder zu sammeln. Le Play erhebt nicht den Anspruch, in dieser
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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