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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

28 
So ist die Erfahrnngsweisheit der „sozialen Autoritäten“, welche in 
der Praxis tätig sind, in ihrer tiefsten Wurzel nicht verschieden 
von dem eigenen Verfahren Le Play’s, womit selbstverständlich die 
Unterschiede zwischen den systematischen wissenschaftlichen Unter 
suchungen Le Play’s und den praktischen Erfahrungen seiner Ge 
währsmänner nicht verwischt werden sollen. 
Um die Erfahrungen der Praxis kennen zu lernen, versuchte 
Le Play ohne jede vorgefaßte Überzeugung sich durch Beobachtung 
an Ort und Stelle ein eigenes Urteil zu bilden. Diese Methode 
der „direkten Beobachtung“ stellte er der amtlichen statisti 
schen Erhebungsweise gegenüber: 
„Die Statistik hat bis heute zur Hauptgrundlage die zahlenmäßigen 
Angaben, die die Steuerverwaltung, Landesverteidigung, Gerichtsverwaltung 
usw. betreffen und vom Staate beschafft werden. Sie wird besonders in den 
Staaten angewendet, wo die Zentralisation der Verwaltung sehr entwickelt ist, 
wo die Eegierung mit Hilfe ihrer Beamten Funktionen ausübt, die anderswo 
Privatleuten anvertraut sind, und wo sie zum wenigsten durch Überwachung 
in die hauptsächlichsten Zweige der nationalen Tätigkeit eingreift. Die 
Resultate, die die Eegierung im Laufe ihrer Tätigkeit erzielt, sind wirkliche 
Beobachtungen, denen ihr gemeinsamer offizieller Ursprung das besondere Ge 
präge der Eichtigkeit gibt. Die Statistiker haben es sich zur Aufgabe gemacht, 
diejenigen dieser Eesultate, die sich ziffernmäßig ausdrücken lassen, nebenein 
ander zu stellen, und sie haben daraus genügende Mittel gewonnen, um unter 
gewissen Verhältnissen die relative Stärke der Staaten zu vergleichen. 
Indessen haben diese Vergleiche nicht immer die wünschenswerte Ge 
nauigkeit und Ausdehnung. Die Statistiker haben keine Mittel direkter Be 
obachtung zur Verfügung und sie müssen sich mit denen begnügen, die zu 
einem der Wissenschaft fremden Zweck ins Werk gesetzt sind: sie können 
die wesentlichsten Zweige der sozialen Tätigkeit nicht erfassen, die immer der 
Privatinitiative anvertraut sind, selbst in den Staaten, wo die staatliche 
Tätigkeit sehr weit ausgedehnt ist. Die Versuche, die landwirtschaftlichen, 
industriellen und Handelsunternehmungen statistisch zu erfassen, sind gewöhn 
lich gescheitert. Vergeblich hat man versucht, die Lücken durch einen Appell 
an den guten Willen der privaten und der industriellen Gesellschaften auszu 
füllen, oder hat den Beamten staatliche Vollmacht gegeben, die Erhebungen 
anzustellen, die ihnen bei Ausübung ihrer offiziellen Funktionen nicht geliefert 
werden; diese Untersuchungen haben selten zu vertrauenswürdigen Resultaten 
geführt, sei es, weil es den dabei tätigen Beamten am guten Willen fehlte, 
sei es weil sie nicht geeignet waren, sei es weil sie nicht über die nötige 
Autorität verfügten, um die Schwierigkeiten, die sich erhoben, zu überwinden. 
Noch weniger glücklich sind die Statistiker bei solchen Untersuchungen 
gewesen, die sich auf die innere Natur des Menschen beziehen, auf die 
Beurteilung der sozialen Verhältnisse, auf die Vergleichung der moralischen 
und intellektuellen Eigenschaften und ganz allgemein auf die Elemente, die 
man in Betracht ziehen muß, wenn man die Lage der arbeitenden Bevölkerung
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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