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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

51 
Die methodische Analyse aller Arbeiten, die von den einzelnen Familien 
gliedern ausgeführt werden, ist im Grunde genommen die genaueste Definition, 
die man von der sozialen Lage der Familie und von ihren sittlichen und in 
tellektuellen Gewohnheiten geben kann; und andererseits sind die übrigen 
Einnahmequellen zwar verschieden vom Arbeitslohn, aber doch meist mit der 
Arbeit auf die innigste und unmittelbarste Art verbunden *). 
Die Arbeiten der einzelnen Familienglieder betrachtet Le Play ge 
trennt voneinander und berechnet Zeit und Lohn jeder Arbeit 
für sich. 
Le Play beklagt die Tendenz der modernen industriellen Ent 
wicklung, die Arbeit immer mehr zu teilen, Frauen und Kinder 
immer mehr zur Berufsarbeit heranzuziehen. Doch können wir auf 
diese seine Anschauungen nicht näher eingehen. Le Play’s Maß 
stäbe bei Beurteilung dieser Fragen waren teils ethische (Beein 
trächtigung des Familienlebens), teils volkshygienische, welche letztere 
er bei Beurteilung der Frauenarbeit deutlich von jenen anderen 
sondert : 
Es ist nicht nur eine Frage der Humanität, sondern eine kluge volkswirt 
schaftliche Maßnahme, die Frau von allzu schwerer Arbeit zu entlasten 2 ). 
Der Begriff des „Arbeitslohns“ wird von Le Play so weit ge 
faßt, daß für die vierte Einnahmequelle, für den gewerblichen 
Hausfleiß, nicht allzu viel übrig bleibt. Infolgedessen legt 
Le Play ihr mehr eine moralische als eine wirtschaftliche Be 
deutung bei, wobei er indes bemerkt, daß diese nicht für alle 
Arbeiterarten die gleiche ist, vielleicht im allgemeinen mit 
jeder höheren Stufe wächst. Er bezeichnet solche Arbeiten als 
„Gymnastik des Eigentums“, als „Lehrzeit des Eigentums“. Sie 
regen den Spartrieb an und reizen zur Erhaltung des Ersparten; 
durch die Erziehung zur Wirtschaftlichkeit und Mäßigkeit erheben 
sie den Arbeiter auf eine höhere soziale Stufe. Zugleich verschaffen 
sie ihm auch manche Einnahmen, wobei besonders wertvoll ist, daß 
diese meist von wirtschaftlichen Krisen unabhängig sind. Solche 
Nebenarbeiten sind auch das geeignete Tätigkeitsfeld für die schwachen 
Familienglieder. Sie werden in oder bei dem Hause ausgeführt 
und bewahren so die Unabhängigkeit der Familie und den mora 
lischen Einfluß des Hauses auf Frau und Kinder. Letzteren geben 
sie noch besonders Gelegenheit, ihre Intelligenz und Handfertigkeit 
kräftig zu entwickeln. 
*) 0. E., 1. Aufl., 27. 
2 ) 0. E., 1. Aufl., 28.
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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