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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

55 
Die Dauer der Aufnahme ist bei den einzelnen Mono 
graphien nicht angegeben, gewöhnlich heißt es: im Monat 
des Jahres 18 . ., womit also gesagt sein würde, daß im Höchstfall 
die Aufnahme einen Monat erfordert hat. An anderer Stelle hören 
wir von einer „lange Monate dauernden Aufnahme“; wieder an 
einer anderen Stelle sagt Le Play ausdrücklich, daß er „oft 
einen ganzen Monat, mindestens aber eine Woche“ darauf ver 
wandt habe. Das ist eine erstaunlich kurze Zeit für die Abfassung 
einer Haushaltsrechnung, die so ins einzelne geht und schlechter 
dings nichts unberücksichtigt lassen will. 
Damit im Zusammenhang steht die Dauer der aufzu 
nehmenden Periode. Wenn Le Play nur eine Woche lang sich 
mit einer Familie beschäftigte, so konnten natürlich seine eigenen 
genauen Beobachtungen und Aufzeichnungen nur diesen Zeitraum 
umfassen. Nun geben aber alle Monographien ein Jahresbudget 
wieder, das also offenbar in vielen Fällen das Resultat aus dem 
Budget einer Woche, vervielfältigt mit 52 (der Anzahl der Wochen 
im Jahre), ist. Le Play hielt das teilweise für ausreichend J ) und 
sagt: 
In Gegenden, wo die Arbeiter mit den Unternehmern, bei denen sie 
arbeiten, nur durch Beziehungen von kurzer Dauer verbunden sind, und in 
den seltenen Berufen, wo die Familien, jeder landwirtschaftlichen Beschäfti 
gung fremd, ausschließlich in der Industrie tätig sind, kann man summarisch 
die Lage einer jeden Familie mit Hilfe des Budgets einer Woche beschreiben. 
Das ist z. B. bei mehreren Kategorien englischer Arbeiter häufig der Fall. 
Aber dieser Zeitraum genügt nicht mehr, wenn man eine tiefergreifende 
Untersuchung anstellen will, weil die Subsistenzmittel, besonders für die 
Nahrung, mit den Jahreszeiten gewissen Schwankungen unterliegen. Das gilt 
namentlich auf dem Kontinent, wo die Landwirtschaft gewöhnlich eine be 
trächtliche Bolle in der Existenz des Arbeiters spielt; wo die Natur der Ar 
beiten, der Einnahmen und Ausgaben in den verschiedenen Zeiten des Jahres 
wichtigen Veränderungen unterliegt. Man kann oft im allgemeinen nur dann 
allen wesentlichen Tatsachen Keehnung tragen, wenn man bei seinen Schät 
zungen den Lauf eines ganzen Jahres erfaßt. 
Ein Jahresbudget mußte also in einer Woche oder in einem Monat 
ermittelt werden. Hierdurch wird die Art der Aufnahme bedingt, 
die Technik: es ist die mündliche Befragung, die Le Play 
anwendet, um über alle die vielen Einzelheiten eines Jahres genaue 
Auskunft zu erhalten. Die großen Schwierigkeiten, die sich einer 
solchen Befragung entgegenstellen, kennt Le Play wohl. Er sagt * 2 ): 
') 0. E., 1. Aufl., 22. 
2 ) 0. E. I, 221.
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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