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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

78 
eine Änderung des Schemas vornehmen müssen. Wenn er es nicht 
tat, so darf dies als Beweis dafür gelten, daß er den Hauptwert auf 
die eigentliche Familien-Beschreibung und besonders auf das Budget 
legte, daß ihm der allgemeine Teil weniger wichtig schien. Die 
Familien-Verfassung war ihm viel wesentlicher als die sonstigen 
Elemente der Gesellschafts-Verfassung; damit überließ er deren 
Untersuchung tatsächlich dem „Zufall und dem Scharfsinn“ des Be 
obachters, anstatt sie mit in das Schema aufzunehmen. Er ging 
eben von der Ansicht aus, daß alle diese wichtigen Elemente irgend 
welche Beziehungen zur Familie haben und deshalb bei einer ein 
gehenden Beschreibung der Familie schon von selbst mit in den 
Kreis der Betrachtung gezogen werden. 
Le Play erkannte offenbar nicht ausreichend die Tragweite der 
Erscheinung, daß durch die immer weiterschreitende soziale Diffe 
renzierung die Familie fortgesetzt Elemente an die Kirche, an die 
Gemeinde, an den Staat, an die Erwerbswirtschaft usw. abgegeben 
hat, daß ihre Kenntnis also in immer geringerem Grade zur Kenntnis 
der sozialen Verfassung ausreicht. 
Hierdurch wird unvermeidlich die Behandlungsweise einseitig und 
lückenhaft. Betrachten wir z. B. eine Arbeiterfamilie, in der Ver 
brauchs- und Erwerbswirtschaft völlig unabhängig voneinander sind, 
weil der Mann in einem ihm nicht gehörenden großen Betriebe 
arbeitet, der ihm die Möglichkeit gibt, zu existieren. Trotzdem sind 
die Existenzbedingungen eines solchen Betriebes für Le Play nur 
nebenbei Objekte der Beobachtung. Namentlich die Erwerbs 
wirtschaft wird nicht als etwas für sich Bestehendes 
betrachtet, ihre inneren Gesetze werden nicht weiter untersucht, 
sondern sie wird höchstens insoweit in den Kreis der Betrachtung 
gezogen, als sie Einfluß auf die Familie ausübt. 
Die rückwärts gewendete Betrachtungsweise Le Play’s erlaubte 
es ihm eben nicht, aus der sozialen Differenzierung zwischen Erwerbs 
und Verbrauchswirtschaft die unerläßlichen Konsequenzen zu ziehen. 
Er untersuchte ganz überwiegend solche Familien, in denen jene 
Differenzierung sich noch unvollkommen vollzogen hatte, also nament 
lich ländliche Familien und städtische Familien von Heimarbeitern 
oder sonstigen halb selbständigen Existenzen. Wenn Le Play im 
Ural Familien untersuchte, welche sich noch den größten Teil ihrer 
ursprünglichen Funktionen erhalten hatten, so konnte er die übrigen 
Elemente der sozialen Verfassung leicht in diesen Kähmen einfügen. 
Aber schon bei den Familien deutscher Heimarbeiter war das nicht
	        

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Encyklopädie Der Rechtswissenschaft. Duncker & Humblot [u.a.], 1904.
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