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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

m 
81 
Eine Monographie soll doch ein Zustandsbild, ein „Querschnitt durch 
die Geschichte“ sein; Budget und Beschreibung sollen sich ergänzen, 
was nicht geht, wenn sie verschiedenen Zeiten entstammen. Sechzehn 
Jahre können sowohl in der Lebenshaltung, die sich im Budget 
äußert, wie auch in den allgemeinen sozialen und wirtschaftlichen 
Verhältnissen, wie sie in der Beschreibung sich zeigen, Umwälzungen 
hervorrufen, so daß bei diesem Verfahren die beiden Teile zeit 
lich auseinander fallen. Das ist bei dieser Monographie in der Tat 
der Fall. 
Das Budget des Harzer Bergarbeiters ist sicher erst im 
Jahre 1845, wahrscheinlich von einem Mitarbeiter Le Play’s, auf 
genommen; denn erst damals entstand der Gedanke, genaue Budgets 
aufzunehmen und zu veröffentlichen. Bei Cheysson „Les budgets 
compares“ (1890) ist das Jahr 1845 für die Entstehung der ganzen 
Monographie angegeben. Auch aus dem Budget selbst geht das 
hervor. Der Bergmann erzielt einen Wochenlohn, wie er erst Ende 
der 40er Jahre üblich ist: 7,60 M. Lahmeyer 1 ) gibt erst für das 
Jahr 1848 den Höchstlohn auf 7,75 M. an, eine Steigerung, die durch 
die Erlaubnis, noch eine Schicht mehr zu verfahren, erreicht wurde. 
Im Jahre 1829 war der Lohn bedeutend geringer, nach der Angabe 
Le Play’s 2 ) für die Hüttenarbeiter 7 Groschen (0,70 M.) pro Tag; 
danach ist kein Zweifel, daß das Budget im Jahre 1845 ent 
standen ist. 
Anders die Beschreibung. Im Jahre 1829 hielt sich Le Play 
6 Wochen im Harz auf, davon 10 Tage in Klausthal; er lernte 
dabei die Bergwerks-Verfassung des Harzes gut kennen. Den da 
maligen Zustand hat er der Beschreibung zugrunde gelegt; denn 
grundlegende Veränderungen aus den Jahren 1834/35, in denen die 
meisten Gruben von den Gewerken verlassen wurden und in landes 
herrlichen Besitz übergingen, erwähnt Le Play nicht. 
Durch diese äußerlich nicht ersichtliche Zweiteilung der Mono 
graphie verliert sie an Wert. Der Zustand nämlich, den Le Play 
beschreibt und der für das Jahr 1829 zutrifft, bestand 1845 nicht 
mehr, was der Leser doch zunächst annehmen muß. Die Kombi 
nation von Staats- und Privatbetrieb, die Le Play als mustergültig 
erschien, hatte sich inzwischen in dieser Form als unhaltbar er- 
■) Über die gegenwärtige Lage und die Aussichten des oberharzischen Berg 
werks- und Hiittenhaushalts. Klausthal 1862. 
! ) Fr. Le Play, Voyages en Europe, Paris 1899, S. 57. 
6*
	        

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Neueste Zeit. Weidmann, 1907.
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