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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

3 
daß inzwischen ein Stärkerer auf der Bildfläche erschienen war: 
Karl Marx. Teils unter seinem direkten Einflüsse, teils in Reak 
tion gegen ihn suchten die deutschen Sozialreformer nach politisch 
noch wirksameren Gedankengängen. 
Der Einfluß einer wissenschaftlichen Methode kann nie ein so 
rascher sein; dafür ist er oft um so nachhaltiger. So wie die Methode 
Thünen’s hat auch diejenige Le Play’s nur langsam gewirkt, was 
Tlninen für den „Isolierten Staat“ bekanntlich vorausgesagt hat. 
Die bisherigen Urteile über Le Play’s Methode. Wenn man 
die bisherigen Äußerungen über Le Play durchmustert (vgl. das 
Literaturverzeichnis am Schlüsse dieser Abhandlung) und dabei von 
seinen Schülern absieht, so fällt sofort die Tatsache auf, daß seine 
Methode nur stiefmütterlich behandelt wird. Sein erster französischer 
Kritiker Leo nee de Lavergne widmet ihr nur 2 von 25 Seiten, 
der nächste Jules Duval 6 von 22 Seiten; trotzdem letzterer das 
Wort fand „la monographie des familles c’est le micoscrope applique 
ä l’economie sociale“, und obwohl er auch sonst mehr Anerkennung 
spendete als Lavergne, kam er doch zu dem ungünstigen Schlußergebnis, 
Le Play litte an drei fundamentalen Irrtümern: seine Methode sei 
unzureichend, er glaube zu sehr an die Tradition, er sei mißtrauisch 
gegenüber allen Neuerungen. Diese nicht unrichtige, aber unzu 
reichende Auffassung gewann zunächst die Oberhand, setzte sich als 
zähes Vorurteil fest und hat bis zum heutigen Tage viel beigetragen, 
eine objektive Würdigung Le Play’s zu hindern. 
Sainte-Beuve, einer seiner ersten Bewunderer, hatte für 
seine Methode volles Verständnis; er sagt von seinem ersten Werke, 
es sei ein Vorbild und sollte ein Erziehungswerk sein für alle Re 
former, indem es ihnen zeige, welche Reihe von Vorarbeiten, von 
Beobachtungen und immer neuen Vergleichen nötig sei, ehe man 
eine begründete Schlußfolgerung, eine Meinung bilden könne; er 
erkannte auch Le Play’s eigentliche Absicht, wie den Werdegang 
seines Werkes: 
Jene unentwickelten sozialen Zustände, die bei uns längst verschwunden 
sind, lassen sich in anderen Weltteilen und Ländern noch beobachten und er 
klären so unsere eigene Vergangenheit, ähnlich wie die Geologie die Schichten 
der Erdrinde dort, wo sie zutage treten, am besten in ihrer ursprünglichen 
Beschaffenheit studieren kann. Im Geiste des Beobachters erstanden auf solche 
Weise unausgesetzt neue Vergleiche, und er gewann hierdurch nicht nur ein 
besseres Verständnis der Vergangenheit; er fragte sich auch, ob diese sozialen 
Zustände, die bei uns so sehr mißachtet werden, nicht doch noch etwas 
Gutes und Nützliches enthalten, das man wiederaufnehmen
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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