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München als Industriestadt

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Bibliographic data

fullscreen: München als Industriestadt

Monograph

Identifikator:
1020784822
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33588
Document type:
Monograph
Author:
Fritz, Carl http://d-nb.info/gnd/1050470273
Title:
München als Industriestadt
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (163 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfter Abschnitt, Teil I. Bierbrauerei
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • München als Industriestadt
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt: Klassen- und Berufsgliederung der Münchener Bevölkerung mit besonderer Berücksichtigung der Arbeiterklasse
  • Zweiter Abschnitt: Soziale Gliederung der Erwerbstätigen und Zuzugsverhältnisse der Arbeiter
  • Dritter Abschnitt: Allgemeine Lage und Lebensbedingungen der Münchener Industrie
  • Vieter Abschnitt, Teil I. Graphische Industrie, Buchgewerbe, Zeitungsdruck und Verlagswesen
  • Vierter Abschnitt, Teil II. Kunstgewerbe-Industrie
  • Fünfter Abschnitt, Teil I. Bierbrauerei
  • Fünfter Abschnitt, Teil II. Maschinen- und Eisenindustrie
  • Fünfter Abschnitt, Teil III: Sonstige bemerkenswerte Industrien

Full text

96 
Rückzahlung desselben braucht solange nicht zu geschehen als 
der Bierbezug stetig weiterläuft. So ruht das Kapital oft 30 
bis 40 Jahre lang. Dazu kommt noch, daß die Brauerei auch 
schlechte Hypothekenstellen besitzt, da die von Privaten ab 
gewiesenen Darlehensbedürftigen sich meist an die Brauerei 
wenden, die es ihnen in der Regel gewährt. Da die Mün 
chener Brauereien auch über Spezialausschänke im Auslande 
und überseeische Depots verfügen, erstrecken sich diese Fi 
nanzgeschäfte sogar bis ins Ausland. 
Der maßlose .Wettbewerb hat demnach auf Seite der Braue 
reien ungeheure Kapitalien in Ausständen, noch 
viel größere in Hypotheken und Darlehen, Wechselschulden 
etc. festgelegt, während auf Seite der Kundschaft teils durch 
das Übermaß von neugegründeten Wirtschaften, teils durch 
den infolge der Kreditpolitik der Brauereien verursachten Zu 
zug minderwertiger, vermögensloser Elemente in den Gast 
wirtestand derselbe moralisch und finanziell tief herabgedrückt 
wurde. Wir können der früheren Tabelle (Seite 93) entneh 
men, daß die Anlagewerte sogar zum großen Teil, oft fast 
bis zur Hälfte, als solche Kauf- bezw. Pachtwerte für Wirt 
schaften und Wirtschaftsanwesen in Betracht kommen. Hierin 
spiegelt sich zugleich die kommunalwirtschaftliche Bedeutung, 
welche den Brauereien heute für die Stadt München zuer 
kannt werden muß, denn sie sind nicht nur Hypothekengläu 
biger, sondern auch Mieter, Vermieter und Hausbesitzer zu 
gleich, ganz zu schweigen von dem sozialen Werte, der darin 
liegt, daß die Brauerei den Wirten erlaubt, gleich einer Spar 
kasse kleinere verzinsliche Beträge bei ihr einzulegen. 
Dieses kapitalistische Walten der Großbrauereien birgt 
eine große Gefahr in sich, da heute schon eine Anzahl Braue 
reien mit Betriebsschulden anstelle der flüssigen Betriebsmittel 
als Betriebskapital arbeiten. Denn Geldknappheit, bezw. Kapi 
tal- oder Kreditmangel, ist für eine Brauerei bei der Methode, 
wie sie sich heute zur Festlegung des Absatzes herausge 
bildet hat, ein Moment, welches ein Unternehmen auch bei 
guter Leistung in einem regen Konkurrenzgebiet meist in jedem 
weiteren Aufschwünge hemmt.
	        

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München Als Industriestadt. Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft, 1913.
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