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Die Heimarbeit im Kriege

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Bibliographic data

Object: Die Heimarbeit im Kriege

Monograph

Identifikator:
1020784822
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33588
Document type:
Monograph
Author:
Fritz, Carl http://d-nb.info/gnd/1050470273
Title:
München als Industriestadt
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (163 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfter Abschnitt, Teil III: Sonstige bemerkenswerte Industrien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Heimarbeit im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • I. Gewerbeordnung und Heimarbeit
  • II. Das Hausarbeitgesetz
  • III. Die Versicherung
  • IV. Heimarbeit im Militärsattlergewerbe und Militärschneidergewerbe
  • V. Gewerkschaften und Genossenschaften
  • VI. Die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und ihrer Folgen
  • VII. Heimarbeit und Landwirtschaft
  • VIII. Die Unterbringung Kriegsbeschädigter in der Heimarbeit
  • IX. Der Heimarbeiterschutz im Ausland
  • X. Ausblick

Full text

180 
sie haben, im Gegensatz zum Fabrikarbeiter, zumeist ein kleines 
Häuschen; -die ganze Wirtschaft macht vielfach einen etwas ge 
hobenen Eindruck. Aber die große Frage ist, ob man diese ver 
gleichsweise günstige Lage auf die Hausweberei oder nicht 
vielmehr auf eine besondere Strebsamkeit und Tüchtig 
keit des Arbeiters zurückzuführen hat, der es fertig brachte, sich 
ein eigenes Häuschen zu erwerben und das nicht ganz kleine Kapital 
für den Kauf des mechanischen Webstuhls zu ersparen. Bei 
einem Vergleich des Einkommens der Hausweber mit dem der 
Fabrikarbeiter ist außerdem zu berücksichtigen, daß in dem Ver 
dienst des Hauswebers auch der seiner Frau steckt, die täglich einige 
Stunden mit Spulen oder Treiben beschäftigt ist. Man hat üm 
großen und ganzen den Eindruck, als ob die zweifellos auf seiten 
des Arbeiters häufig vorhandene starke Neigung zur mechanischen 
.Hausweberei nicht so sehr auf wirtschaftlichen Erwägungen beruht, 
die bei Betrachtung der Dinge wohl eher in die Fabrik ftihren wür 
den, als auf seelischen Beweggründen: der Abneigung, sich der alles 
gleichmachenden Fabrikdisziplin zu unterwerfen, sich ihre in Arbeits 
tempo, dem oft rohen Ton der Mitarbeiter einzufügen. Der Haus 
weber fühlt sich als Kleinmeister, als selbständiger Gewerbetreiben 
der auf einer höheren sozialen Stufe als der Fabrikarbeiter, und 
mag seine Abhängigkeit in Wahrheit auch zehnmal drückender sein. 
Die Unternehmer haben, abgesehen von wenigen Spezi 
alitäten der Chenilleweberei, Zweigen der Teppichweberei, bei aus 
gefallenen, stark der Mode unterworfenen Mustern mit Rippen-, 
Dreherbindung usw., kein Interesse an der Erhaltung des 
Handweb st uhls, dagegen besteht z. B. in der sächsischen 
Kleiderstoffweberei vielfach das Bestreben, die mechanische Haus 
weberei zu fördern. Ja, manche Unternehmer stellen sogar ihren 
Arbeitern die Webstühle gegen Miete oder Abzahlung zur Ver 
fügung. Die Beweggründe sind klar: der Unternehmer kann Risiko, 
Miete, Beleuchtung, soziale Verpflichtungen von sich abwälzen, 
sogar von jeder festen Kapitalanlage überhaupt absehen. Die Vor 
züge der Hausweberei für den Unternehmer bauen also auf Er 
wägungen, die vom Standpunkt der Arbeiterschaft die kräftigste 
Zurückweisung verdienen.
	        

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Die Heimarbeit Im Kriege. Verlag von Franz Vahlen, 1917.
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