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München als Industriestadt

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Bibliographic data

fullscreen: München als Industriestadt

Monograph

Identifikator:
1020784822
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33588
Document type:
Monograph
Author:
Fritz, Carl http://d-nb.info/gnd/1050470273
Title:
München als Industriestadt
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (163 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfter Abschnitt, Teil III: Sonstige bemerkenswerte Industrien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • München als Industriestadt
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt: Klassen- und Berufsgliederung der Münchener Bevölkerung mit besonderer Berücksichtigung der Arbeiterklasse
  • Zweiter Abschnitt: Soziale Gliederung der Erwerbstätigen und Zuzugsverhältnisse der Arbeiter
  • Dritter Abschnitt: Allgemeine Lage und Lebensbedingungen der Münchener Industrie
  • Vieter Abschnitt, Teil I. Graphische Industrie, Buchgewerbe, Zeitungsdruck und Verlagswesen
  • Vierter Abschnitt, Teil II. Kunstgewerbe-Industrie
  • Fünfter Abschnitt, Teil I. Bierbrauerei
  • Fünfter Abschnitt, Teil II. Maschinen- und Eisenindustrie
  • Fünfter Abschnitt, Teil III: Sonstige bemerkenswerte Industrien

Full text

137 
haarungsmaschinen — ausgerüstet ist, befindet sich in der 
Lage jährlich über 60 000 Großviehhäute und 30 000 Felle 
fertigzustellen. Sie beschäftigt ca. -?00 Arbeiter und 20 weib 
liche Arbeitskräfte, hat eigene Feuerwehr, Arbeiterwohnhäuser, 
eigene Krankenunterstützungskasse, Kantine und Bäder für die 
Arbeiter. Sämtliche Arbeitskräfte gehören Organisationsver 
bänden an. Die im Betriebe beschäftigten Taglöhner, welche 
sich bei Arbeitslosigkeit meist selbst melden, sind an den 
Verband der Fabrikarbeiter Deutschlands angeschlossen. Die 
Gerber haben sich dem Verband der deutschen Lederarbeiter 
und die Sattler dem Sattlerverband angegliedert, sodaß die 
Fabrik mit der Zustimmung dieser Verbände mit allen Arbeiter 
kategorien eigene Tarifverträge abschließen konnte. Im all 
gemeinen sind die meisten Arbeiter schon sehr lange im Betriebe 
tätig, da die Lohnverhältnisse sehr günstig genannt werden 
können. Die Stundenlöhne bewegen sich bei männlichen Ar 
beitern zwischen 41 und 44, für weibliche zwischen 24 und 
26 Pfennig. Der nur dem Arbeiter gezahlte (Akkordlohn 
schwankt von 48 bis 75 Pfennig pro Stunde bei 97 2 stündiger 
Arbeitszeit. 
Die Beschaffung der Rohhäute geschieht seitens der Fabrik 
neben Bayern aus den Städten Mannheim, Frankfurt, Dresden, 
Leipzig und Berlin, welche als die bedeutendsten deutschen 
Häutemärkte bekannt sind. Außerdem werden Wildhäute aus 
Argentinien und die sogenannten „Ripse“ aus Ostindien impor 
tiert. Da die Fabrik noch den größten Teil ihrer Fabrikate 
sowohl für Militär als auch Zivilbedarf nach altem System 
gerbt, werden noch ganz bedeutende Mengen Eichen- und 
Fichtenlohe gebraucht, die aus Ungarn bezw. Bayern selbst 
stammen. Auch den neuen Systemen wird Rechnung getragen, 
denn die Firma fabriziert auch Chromleder und bringt sogar 
ein gesetzlich geschütztes Fabrikat auf den Markt, das führend 
in dieser Sparte gilt. 
Der Gesamtabsatz der Fabrik fällt fast zu 66 o/ 0 ’ auf 
München und seine nähere Umgebung, was den konsum 
orientierten Standort des Unternehmens nochmals deutlich 
erkennen läßt. Der Rest verteilt sich zu 30 o/ 0 ’ auf Sachsen, 
Schlesien, Norddeutschland und die Rheinlande, während nur
	        

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München Als Industriestadt. Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft, 1913.
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