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München als Industriestadt

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Bibliographic data

fullscreen: München als Industriestadt

Monograph

Identifikator:
1020784822
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33588
Document type:
Monograph
Author:
Fritz, Carl http://d-nb.info/gnd/1050470273
Title:
München als Industriestadt
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (163 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfter Abschnitt, Teil III: Sonstige bemerkenswerte Industrien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • München als Industriestadt
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt: Klassen- und Berufsgliederung der Münchener Bevölkerung mit besonderer Berücksichtigung der Arbeiterklasse
  • Zweiter Abschnitt: Soziale Gliederung der Erwerbstätigen und Zuzugsverhältnisse der Arbeiter
  • Dritter Abschnitt: Allgemeine Lage und Lebensbedingungen der Münchener Industrie
  • Vieter Abschnitt, Teil I. Graphische Industrie, Buchgewerbe, Zeitungsdruck und Verlagswesen
  • Vierter Abschnitt, Teil II. Kunstgewerbe-Industrie
  • Fünfter Abschnitt, Teil I. Bierbrauerei
  • Fünfter Abschnitt, Teil II. Maschinen- und Eisenindustrie
  • Fünfter Abschnitt, Teil III: Sonstige bemerkenswerte Industrien

Full text

I 
— 139 — 
sehr viel in den Händen von kleinen Gerbern, welche ohne 
Kalkulation ihre Produkte äußerst billig verkaufen. > 
Trotz allem ist in München im Gegensatz zu ganz Bayern 
die Herstellung von Leder außerordentlich stark entwickelt. 
Auch die Erzeugnisse seiner Handschuhfabrikation 
stehen heute den Fabrikaten der altbewährten Meister in der 
Handschuhkunst, den französichen und böhmischen Hand 
schuhen, nicht mehr nach, sondern haben sich bald den Welt 
markt erobert und sind heute gleichwertige Konkurrenzprodukte 
auch des besten französischen Fabrikats geworden. Diesen 
Ruf, ein Hauptsitz der deutschen Handschuhfabrikation zu sein, 
verdankt die Stadt München der in seinem Burgfrieden im 
Jahre 1838 entstandenen zweitgrößten deutschen Handschuh 
macherei, der Hof-Handschuhfabrik J. Roeckl. Es 
ist dies eine Großindustrie, welche nicht aus dem zünftigen 
Handwerk hervorgegangen ist, obwohl sie aus kleinen An 
fängen geschaffen wurde. Sie ist französischen Ursprungs 
und wurde von den französischen Emigranten im 17. Jahr 
hundert nach Erlangen in Bayern gebracht, wo sich bald eine 
Anzahl von Handschuhmachern niederließ. Etwa 1835 kam die 
Kunst der Handschuhherstellung auch nach München und wurde 
hier sogleich von dem Säckler Roeckl übernommen. Die 
heutige Größe aber verdankt die Firma dem deutsch-franzö 
sischen Kriege und weiter dem Fremdenverkehr Münchens. 
Als durch den Krieg Frankreich in den Jahren 1870/71 vom 
Weltmärkte abgeschlossen war, bestellten Engländer und Ame 
rikaner ihre Ware zum Teil auch bei Roeckl in München. Die 
zur Zufriedenheit ausgeführte Bestellung eroberte der Firma 
Roeckl einen ausgedehnten Kundenkreis im Ausland und ver- 
anlaßte sie mit dem den Weltmarkt noch beherrschenden fran 
zösischen Erzeugnis in Konkurrenz zu treten, was ihr, wie wir 
schon ausführten, gelang. Alle die unzähligen Prozesse, die das 
Leder vom rohen Fell bis zur Fertigstellung des Handschuhes 
durchzumachen hat, werden hier mittels der neuesten Errungen 
schaften auf maschinellem und chemischem Gebiet bewältigt 
und ermöglichen es der Firma, jährlich etwa 500 000 bis 600 000 
Paar Handschuhe fertigzustellen. 
Die Absatzverhältnisse der Firma, welche nur feinere Ware
	        

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München Als Industriestadt. Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft, 1913.
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