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München als Industriestadt

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Bibliographic data

fullscreen: München als Industriestadt

Monograph

Identifikator:
1020784822
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33588
Document type:
Monograph
Author:
Fritz, Carl http://d-nb.info/gnd/1050470273
Title:
München als Industriestadt
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (163 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt: Soziale Gliederung der Erwerbstätigen und Zuzugsverhältnisse der Arbeiter
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • München als Industriestadt
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt: Klassen- und Berufsgliederung der Münchener Bevölkerung mit besonderer Berücksichtigung der Arbeiterklasse
  • Zweiter Abschnitt: Soziale Gliederung der Erwerbstätigen und Zuzugsverhältnisse der Arbeiter
  • Dritter Abschnitt: Allgemeine Lage und Lebensbedingungen der Münchener Industrie
  • Vieter Abschnitt, Teil I. Graphische Industrie, Buchgewerbe, Zeitungsdruck und Verlagswesen
  • Vierter Abschnitt, Teil II. Kunstgewerbe-Industrie
  • Fünfter Abschnitt, Teil I. Bierbrauerei
  • Fünfter Abschnitt, Teil II. Maschinen- und Eisenindustrie
  • Fünfter Abschnitt, Teil III: Sonstige bemerkenswerte Industrien

Full text

26 
bringen, weil sie es teils nicht wollen, teils nicht können. Ein 
Anfsteigen in eine sozial höhere Schicht ist einfach unmöglich. 
Denn, auch wenn er nie vom Klassenkampf gehört hat, nichts 
von Theorien über das gegensätzliche Interesse von Unter 
nehmer und Arbeiter weiß, was wir kaum anzunehmen brau 
chen, ist der Lohnarbeiter gerade in den Münchener kapitalisti 
schen Unternehmungen sehr darauf bedacht, das Arbeitsquan 
tum, das er für eine bestimmte Summe Lohnes leisten soll, 
so niedrig wie nur möglich zu halten. Ein anderes Hindernis, 
das den Wunsch zur Verbesserung sowohl wie jede Arbeits 
freude ersticken muß, liegt ebenfalls außerhalb der Betriebs 
organisation in der Parole der organisierten Arbeiter, daß die 
Lohnverhältnisse zwischen dem schlechten und dem vortreff 
lichen Arbeiter keine nennenswerten Differenzen aufweisen dür 
fen und daß ferner die quantitative Arbeitsleistung des hervor 
ragenden Arbeiters über eine bestimmte von der Organisation 
vorgeschriebene Grenze nicht hinausgehen darf, sonst wird 
der Mann zur Verantwortung herangezogen. Dieses Vorgehen 
wird von den Fabrikunternehmern sehr beklagt, aber es gibt 
auch kaum etwas Unheilvolleres gerade für das Aufsteigen 
des Arbeiterstandes wie diese Organisationsparole. 
Außer diesen gelernten und ungelernten Arbeitern der 
Industrie besitzt München eine sehr große Anzahl unsicherer 
Existenzen, Saisonarbeiter, da die Stadt eine Fülle von Er 
werbsquellen aufweist, die den Charakter nicht ständigen son 
dern mehr gelegentlichen Erwerbs tragen, wie dies die Ar 
beitslosenzählung vom 11. II. 1912 beweist. Dennoch darf 
man bei dem allgemeinen Überblick gerade sie nicht un 
erwähnt lassen, weil das Münchener Wirtschaftsleben seinem 
ganzen Charakter nach mehr auf der Grundlage solcher 
Erwerbszweige ohne ständige Beschäftigung beruht wie das 
jener Städte, wo regelmäßige Werkstätten- und Fabrikarbeit 
in höherem Maße Gelegenheit gibt zu ständigeren dem Saison 
charakter weniger unterliegenden Beschäftigungsgelegenheiten. 
Wir denken an die Arbeiter, welche neben dem Baugewerbe, 
in den an dem Fremdenverkehr interessierten Erwerbszweigen, 
dem Gast- und Schankwirtschaftsgewerbe, Kaffeehausbetrieb 
und in persönlichen Dienstleistungen eine zeitweise Beschäf
	        

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München Als Industriestadt. Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft, 1913.
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