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München als Industriestadt

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Bibliographic data

fullscreen: München als Industriestadt

Monograph

Identifikator:
1020784822
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33588
Document type:
Monograph
Author:
Fritz, Carl http://d-nb.info/gnd/1050470273
Title:
München als Industriestadt
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (163 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Abschnitt: Allgemeine Lage und Lebensbedingungen der Münchener Industrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • München als Industriestadt
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt: Klassen- und Berufsgliederung der Münchener Bevölkerung mit besonderer Berücksichtigung der Arbeiterklasse
  • Zweiter Abschnitt: Soziale Gliederung der Erwerbstätigen und Zuzugsverhältnisse der Arbeiter
  • Dritter Abschnitt: Allgemeine Lage und Lebensbedingungen der Münchener Industrie
  • Vieter Abschnitt, Teil I. Graphische Industrie, Buchgewerbe, Zeitungsdruck und Verlagswesen
  • Vierter Abschnitt, Teil II. Kunstgewerbe-Industrie
  • Fünfter Abschnitt, Teil I. Bierbrauerei
  • Fünfter Abschnitt, Teil II. Maschinen- und Eisenindustrie
  • Fünfter Abschnitt, Teil III: Sonstige bemerkenswerte Industrien

Full text

34 
In engster Beziehung zu dieser eigentlichen Beschaffungs 
möglichkeit steht natürlich die Lohnfrage, von welcher bei 
einzelnen Industrien, namentlich bei solchen mit viel Arbeits 
investition in das Fertigprodukt, die Wahl des Standorts voll 
kommen abhängig werden kann. 
Auch die Grunderwerbskosten können bei Neuanlagen von 
größter Bedeutung werden, wenn sie nicht in der Regel den 
Ausschlag geben. Wenn auch München gute überallhin ge 
führte Bahngleisansehlüsse besitzt, wenn es auch ergiebige 
Wasserleitung und beste Kanalisation zum Zwecke der Ent 
fernung einer reichlichen Abwassermenge aufweist, so wurden 
schon viele Industrien von der Erwerbung eines Bauplatzes 
abgeschreckt durch die allzuhohen Grundstückskosten und die 
erheblich gesteigerten Steuern, Gemeindeumlagen wie Staats 
steuern. 
Und gerade die Einführung der neuen bayerischen Steuer 
gesetzgebung im letzten Jahre, welche die Aktiengesellschaften 
und Gesellschaften mit beschränkter Haftung ganz außerordent 
lich belastet, droht in jeder Hinsicht der Stadt München un 
berechenbaren Schaden zuzufügen. Da die Gesellschaften mit 
beschränkter Haftung, beziehungsweise deren Gesellschafter, 
unter diesen neuen Steuergesetzen eine Doppelbesteuerung 
zu ertragen haben, indem sowohl das Gewinnergebnis der 
Gesellschaft als auch der Gewinnanteil des einzelnen Gesell 
schafters besteuert wird, haben verschiedene Großindustrien 
und Großhandelshäuser in München als Gegenwirkung neben 
der G. m. b. H. eine Kommanditgesellschaft gegründet. Dabei 
ist die G. m. b. H. der persönlich haftende Gesellschafter, 
der „Gerant“, mit festem Bezüge, sodaß der Gewinn nicht 
in Frage kommt und so die eigentlichen Mitglieder der 
G. m. b. H. nur mit einer geringeren Ertragsanlage besteuert 
werden. Große wirtschaftliche Schäden aber müssen für die 
an sich industriearme Stadt entstehen, wenn diese steuer 
kräftigsten Gesellschaften ihren Sitz außerhalb Münchens und 
Bayerns verlegten, denn mit ihnen ziehen sie auch ihre steuer 
zahlenden und ihr Gehalt hier verzehrenden Beamten mit 
fort; ganz abgesehen davon, daß diese Unternehmen sich auf 
dem Gebiete der gemeinnützigen Bestrebungen in bezug auf
	        

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Wie Kann Die Heimische Cognacindustrie Und Der Deutsche Weinbau Gefördert Werden? H. S. Hermann, 1905.
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