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München als Industriestadt

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Bibliographic data

fullscreen: München als Industriestadt

Monograph

Identifikator:
1020784822
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-33588
Document type:
Monograph
Author:
Fritz, Carl http://d-nb.info/gnd/1050470273
Title:
München als Industriestadt
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (163 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfter Abschnitt, Teil I. Bierbrauerei
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • München als Industriestadt
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt: Klassen- und Berufsgliederung der Münchener Bevölkerung mit besonderer Berücksichtigung der Arbeiterklasse
  • Zweiter Abschnitt: Soziale Gliederung der Erwerbstätigen und Zuzugsverhältnisse der Arbeiter
  • Dritter Abschnitt: Allgemeine Lage und Lebensbedingungen der Münchener Industrie
  • Vieter Abschnitt, Teil I. Graphische Industrie, Buchgewerbe, Zeitungsdruck und Verlagswesen
  • Vierter Abschnitt, Teil II. Kunstgewerbe-Industrie
  • Fünfter Abschnitt, Teil I. Bierbrauerei
  • Fünfter Abschnitt, Teil II. Maschinen- und Eisenindustrie
  • Fünfter Abschnitt, Teil III: Sonstige bemerkenswerte Industrien

Full text

87 
Es waren freilich lauter Kleinbetriebe, die ohne Zapfen 
wirte ihr Produkt im eigenen Hause verschänkten. 
Es wurde schon im 13. Jahrhundert in München gebraut, 
wie eine von Herzog Ludwig dem Strengen im Jahre 1286 
dem Heil. Geistspitale erteilte Bierbrauereigerechtsame beweist; 
im Jahre 1370 gab es in München aber erst drei Bierbraue 
reien, von welchen eine schon im Jahre 1325 unter Kaiser 
Ludwig dem Bayern Iandesfürstlidies Eigentum war. Der Ver 
brauch an Bier scheint damals in München noch sehr gering 
gewesen zu sein; Meth und Wein bildeten bis ins 15. Jahr 
hundert das Hauptgetränk der Münchener Bevölkerung; bis 
dahin wurde auch in der Bierbrauerei die warme Gärung 
(sog. Obergärung) angewendet. Mit der Einführung der bis 
auf den heutigen Tag beibehaltenen kalten Gärung (sog. 
Untergärung), welche ins 15. Jahrhundert fällt, stieg der Ver 
brauch des braunen Gerstenbieres, und im Jahre 1500 finden 
wir schon 38 Bierbrauereien in München. Inzwischen waren, 
wie dies auch in der Folge wiederholt geschah, sowohl vom 
Magistrat wie vom Landesfürsten verschiedene Brauordnungen 
erlassen worden. Im Jahre 1616, in welchem abermals eine 
neue Bierordnung erschien, befanden sich in München be 
reits 69 Brauereien; deren Zahl ging bis Ende des 18. Jahr 
hunderts auf 58 zurück. Nach einer statistischen Übersicht 
von Seiffert und Wenng bestanden 1819 61 Brauereien in 
München, von welchen jedoch bloß 35 betrieben wurden. 
Um jene Zeit beginnt der Aufschwung des Münchener Braue 
reigewerbes. Teils die Vervollkommnung der technischen Ein 
richtungen in den Brauereien, teils das den Verbrauch meh 
rende rasche Wachstum Münchens beförderten diesen Fort 
schritt, der sich anfangs nur zögernd, später aber in umso 
großartigerer Weise vollzog und zu einer gewaltigen Steige 
rung der Erzeugung führte. 
Es ist interessant, festzustellen, daß Umstände, welche 
sonst die gewerbliche Entwicklung regelmäßig hindern, näm 
lich polizeiliche Verordnungen, gerade das Münchener Brau 
gewerbe erheblich gefördert haben. Die strengen Polizeivor 
schriften für die Brauereien, deren wesentlichste schon im 
Jahre 1516 erlassen wurde, haben den Grund zu dem Ruf
	        

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München Als Industriestadt. Puttkammer & Mühlbrecht, Buchhandlung f. Staats- u. Rechtswissenschaft, 1913.
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