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Wie muß sich das Stickstoff-Monopol gestalten?

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Bibliographic data

fullscreen: Wie muß sich das Stickstoff-Monopol gestalten?

Monograph

Identifikator:
1022292676
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36925
Document type:
Monograph
Author:
Ehrenberg, Paul
Title:
Wie muß sich das Stickstoff-Monopol gestalten?
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey, Verlag für Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwesen
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (34 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Wie muß sich das Stickstoff-Monopol gestalten?
  • Title page

Full text

8 
zur Verfügung stehen wird. Das sind, da die Rechnung ziemlich 
vorsichtig durchgeführt wurde, immerhin annähernd zwei Drittel 
der sonst von der deutschen Landwirtschaft benutzten Stickstoffmengen. 
Es bleibt allerdings so noch ein erheblicher Fehlbetrag gegen den 
früheren Verbrauch, besonders wenn man mit der schon oben erwähnten 
Verminderung des Stickstoffgehalts in unserem Stalldünger infolge 
verminderter Verfütterung von Kraftfutter u. dgl. rechnet, aber jeden 
falls ist von einer Stickstoffnot für die deutsche Landwirtschaft nicht 
mehr die Rede. Und es mag sogar fraglich erscheinen, ob bei der durch 
den Krieg zweifellos aus mannigfachen Gründer?) verringerten Auf 
nahmefähigkeit unserer Landwirtschaft für Stickstoffdüngemittel die Be 
reitstellung sehr erheblich größerer Mengen ratsam und von Erfolg be 
gleitet gewesen wäre. Zudem dürfen wir ja auch die Hoffnung hegen, daß 
dem nun bald abschließenden ersten Kriegsjahre nicht etwa noch eine 
Reihe weiterer folgen wird, sondern daß, dank den Erfolgen unserer 
tapferen Truppen, das zweite Kriegsjahr doch Wohl den siegreichen Ab 
schluß dieses Existenzkanipfes für Deutschland bringen wird. Eine ge 
wisse, in mäßigem Umfange weitergehende Vermehrung der Luftstick 
stoffherstellung wäre aber auch jetzt noch durchaus zu wünschen. 
Sonst läßt sich auch durch zweckmäßige Kalkdüngung noch Stick 
stoff in weitem Umfange aus unseren Ackerböden den Pflanzen zur 
Verfügung stellen. — 
Herstellung und Ab- Was uns nun aber weiter beschäftigen soll, ist 
satz von Düngestick- die Frage: Wie wird es nach dem Kriege? Daß 
st-ff in Deutschland unsere Landwirtschaft nach dem Kriege jedenfalls 
nach dem Kriege. mt f Jahre hinaus nicht die früher durch Einfuhr, aus 
den Kokereien und den sonstigen damals bestehenden Anlagen gelieferte 
Menge von anähernd 217 000 Tonnen Düngestickstoff zuzüglich der 
durch die neuen Anlagen dazu neu hergestellten rund 126 000 Tonnen 
verbrauchen kann, unterliegt überhaupt keiner Frage, falls man mit den 
vor dem Kriege üblichen Preisen der Stickstoffdüngemittel rechnet. Im 
Gegenteil, es ist wohl anzrinehmen, daß unsere durch Verlust vieler tüch 
tiger Männer, durch Entzug erheblicher und durchaus nicht schnell zu 
ersetzender Mengen von Spannvieh und viele andere Lasten stark be 
ll) Verminderter Zuckerrübenanbau, weniger sorgfältige Bestellung wegen 
geringerer Anspannung, erschwerter Bezug der Düngemittel, vermehrte Spar 
samkeit in der ganzen Bewirtschaftung, usw.
	        

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Wie Muß Sich Das Stickstoff-Monopol Gestalten? Verlagsbuchhandlung Paul Parey, Verlag für Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwesen, 1915.
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