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Wie muß sich das Stickstoff-Monopol gestalten?

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Bibliographic data

fullscreen: Wie muß sich das Stickstoff-Monopol gestalten?

Monograph

Identifikator:
1022292676
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36925
Document type:
Monograph
Author:
Ehrenberg, Paul
Title:
Wie muß sich das Stickstoff-Monopol gestalten?
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey, Verlag für Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwesen
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (34 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Wie muß sich das Stickstoff-Monopol gestalten?
  • Title page

Full text

17 
dem Kriege leider noch für seinen Geldvorteil blind war, fei ein deut 
liches Beispiel gegeben: Der Kalkstickstoff hat, seiner Herstellung ent 
sprechend, einen Stickstoffgehalt von etwa 17—21°/„; trotzdem erwies 
es sich für seinen Vertrieb als ratsam, durch Beimischung wertloser 
Steinkohlenasche oder ähnlicher, feingemahlener Stoffe ihn zum Teil 
auf den ungefähren Gehalt des Chilesalpeters zu strecken, nur aus dem 
Grunde, weil es vielen Abnehmern angenehmer war, mit der gleichen 
Zentncrzahl und Pfundzahl wie beim Chilesalpeter rechnen zu können. 
Daß man dabei Mahlung, Zumischung und Fracht des wertlosen Zu 
satzes bezahlen mutzte, trat für manchen Landwirt gegenüber der Be 
quemlichkeit zurück. 
Voraussichtliche Fol 
gen des freien Wett 
bewerbes auf dem 
heimischen Stickstoff, 
markt nach dem 
Kriege. 
Findet also der Chilesalpeter nach dem Kriege 
in Deutschland freie Bahn neben den bei uns im 
Inland erzeugten Stickstossdüngemitteln, so wird 
es voraussichtlich zu scharfen Preiskümpfen und Un 
terbietungen kommen, die zwar zunächst dem Land 
wirt billigen Stickstoffdünger verschaffen, wahr 
scheinlich aber dazu führen würden, unsere einheimische Stickstoffindu- 
ftrie 12 ) zum großen Teil scharf zu schädigen, zum anderen Teil aber, 
nämlich soweit sie sich halten kann, zu einem Produktions- und Preis 
abkommen mit deu Salpeterinteressenten zu bringen, dessen Kosten in 
erster Linie der deutsche Landwirt zu tragen hätte. Daß solche Ab 
kommen leicht zustande kommen, beweist ja die bereits erwähnte Ver 
einbarung zwischen den Vertretern des Kokereiammoniaks und des syn 
thetisch hergestellten Ammoniaks, die erst für das Jahr 1917 die Her 
stellung der knappen Hälfte des synthetischen Ammoniaks in Aussicht 
nahm, das wir im Laufe des kommenden Jahres erwarten dürfen. 
Reichsmonopel oder Mit kurzen Worten: das von so mancher Seite 
Privatmonopol? um seiner selbst willen, aus Prinzip, gefürchtete und 
bekämpfte Stickstoffmonopol kommt mit oder ohne Zustimmung unserer 
gesetzgebenden Stellen; entweder in irgendeiner Form als Reichsmono 
pol oder in irgendeiner anderen Form als Monopol des englischen 
Salpeterkapitals, mit mehr oder minder Beteiligung der leistungs- 
fähig bleibenden einheimischen Firmen. Vielleicht, daß sich zur Scho- 
12) Und zwar nicht nur für Kalkstickstoff, sondern auch für schwefelsaures 
Ammoniak.
	        

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Wie Muß Sich Das Stickstoff-Monopol Gestalten? Verlagsbuchhandlung Paul Parey, Verlag für Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwesen, 1915.
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