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Die Kommunalbesteuerung in Italien

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Bibliographic data

Full text: Die Kommunalbesteuerung in Italien

Monograph

Identifikator:
1022451499
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-38126
Document type:
Monograph
Author:
Reimann, Erna
Title:
Die Frau als kaufmännische Angestellte im Handelsgewerbe
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Universitäts-Buchdruckerei von Gustav Schade (Otto Francke)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (71 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2. Kapitel. Soziale Herkunft, Alter und Familienstand
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Kommunalbesteuerung in Italien
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung: Die Gemeindebesteuerung in Italien im allgemeinen
  • Hauptteil: Die italienische Gemeindebesteuerung in ihrer Entwicklung und in ihrer Ausgestaltung im einzelnen
  • Erstes Kapitel. Die Zuschläge zu der staatlichen Grund- und Gebäudesteuer
  • Zweites Kapitel. Der dazio di consumo (Oktroi)
  • Drittes Kapitel. Eigene direkte Steuern und andere Gemeindeabgaben
  • Schlussbetrachtung

Full text

— 946 — 
Wesentlich erschwert wird eine gesonderte Betrachtung der Grund- und Gebäude- 
steuer, der Gewerbesteuern und der Gebäudeentschuldung- (Hauszins-) Steuer dadurch, 
daß zwischen der Grund- und Gebäudesteuer und der Gebäudeentschuldung- (Hauszins-) 
Steuer durch das Prinzip der Vorbelastung des bebauten Grundbesitzes durch die Ge- 
bäudeentschuldung- (Hauszins-) Steuer eine zum Teil sehr enge Beziehung besteht. Hieraus 
erklärt sich z.B. der geringe Kopfbetrag der Grund- und Gebäudesteuer und der hohe 
der Gebäudeentschuldung- (Hauszins-) Steuer in Sachsen, Weiter bestehen auch Verschie- 
denheiten von Land zu Land in der Abgrenzung der Steuerobjekte der Gewerbe- 
(Kapital-) Steuer einerseits und der Grund- und Gebäudesteuer andererseits, da in dem 
einen Lande das gewerbliche Grundvermögen durch die Gewerbe- (Kapital-) Steuer nicht 
betroffen wird, in dem anderen Lande aber zum Gewerbekapital rechnet. Es erscheint 
somit angebracht, die beiden Realsteuern und die Gebäudeentschuldung- (Hauszins-) Steuer 
zusammen zu betrachten. Der höchste Kopfbetrag entfällt 1925/26 auf Baden 
(47,87 AM), 1926/27 auf Preußen (55,45 AM), 1927/28 wieder auf Baden (63,72 RM). 
Den niedrigsten Kopfbetrag weisen dagegen 1925/26 Oldenburg (19,36 AM), 1926/27 
Anhalt (18,85 A.4), 1927/28 Lippe (19,60 AM) aus. 
Im Unterschied zur Vorkriegszeit ist nach dem Kriege die Zusammensetzung der Ge- 
samtsteuereinnahmen nach Steuerarten in den einzelnen Ländern stark durch die Be- 
teiligung der Länder und ihrer Gemeinden (Gemeindeverbände) an der Einkommen-, 
Körperschaft- und Umsatzsteuer beeinfiußt. Ferner mußten die Einführung der Ge- 
bäudeentschuldung- (Hauszins-) Steuer als Landes- und Gemeindesteuer, die praktische 
Überlassung der Kraftfahrzeugsteuer an die Länder und Gemeinden und umgekehrt der 
Übergang der Vermögensteuer auf das Reich notwendig die Zusammensetzung der Ge- 
samtsteuereinnahmen der Länder und ihrer Gemeinden (Gemeindeverbände) nach dem 
Kriege verändern. 
1913/14 zeigen alle Länder die überragende Bedeutung der Einkommensteuer im 
Rahmen der gesamten Landes- und Gemeindesteuern. Die größten Anteile der Einkom- 
mensteuer an den Gesamtsteuereinnahmen entfallen 1913/14 auf die Länder Thüringen 
(80,6 vH), Anhalt (80,0 vH) und Sachsen (77,1 vH), die niedrigsten dagegen auf Würt- 
temberg (39,7 vH), Mecklenburg-Schwerin (40,5 vH) und Baden (42,5 vH). Der Anteil 
der Realsteuern (Grund- und Gebäudesteuer und Gewerbesteuern) zusammen bewegt sich 
1913/14 zwischen 8,5 und 43,2 vH der Gesamtsteuereinnahmen. Er ist am größten in 
den Ländern Württemberg (43,2 vH), Mecklenburg-Schwerin (33,1 vH) und Baden 
‚90,7 vH), am geringsten dagegen in Sachsen (8,5 vH), Thüringen (9,3 vH) und Schaum- 
ygurg-Lippe (10,2 vH). 
Auf Einkommensteuer und Realsteuern zusammen entfallen 1913/14 in den einzelnen 
Ländern zwischen 73,2 vH (in Baden) und 95,3 vH (in Waldeck) der Gesamtsteuerein- 
nahmen. 
Werden für 1927/28 die Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer einerseits, die 
Realsteuern und die Gebäudeentschuldung- (Hauszins-) Steuer andererseits länderweise zu- 
sammengefaßt und in bezug auf ihre Bedeutung im Rahmen der jeweiligen Gesamtsteuer- 
einnahmen verglichen, so ergibt sich folgendes Bild: Die höchsten Anteile der Gesamt- 
steuereinnahmen erbringen die Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer zusammen 
in den Ländern Lippe (56,1 vH), Mecklenburg-Strelitz (49,1 vH) und Thüringen 
(47,9 vH), die niedrigsten in den Ländern Baden (35,2 vH), Hessen (35,7 vH) und 
Preußen (36,6 vH). Demgegenüber zeigen die Realsteuern und die Gebäudeentschuldung: 
(Hauszins-) Steuer zusammen die höchste Beteiligung an den Gesamtsteuereinnahmen in 
den Ländern Hessen (56,4 vH), Baden (53,8 vH) und Preußen (51,8 vH), die geringste 
dagegen in den Ländern Lippe (32,0 vH), Oldenburg (34,6 vH) und Mecklenburg-Strelitz 
(35,4 vH). 
Der Anteil der beiden untersuchten Steuergruppen zusammen an den Gesamtsteuer- 
:innahmen der einzelnen Länder und ihrer Gemeinden (Gemeindeverbände) bewegt sich 
1927/28 zwischen 81,0 vH (in Bayern) und 92,5 vH (in Schaumburg-Lippe).
	        

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Finanzen Und Steuern Im in- Und Ausland. Hobbing, 1930.
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