Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
1023136384
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-39354
Document type:
Monograph
Author:
Neumann, Paul
Title:
Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Druck von H. Laupp jr.
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (III, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
  • II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke

Full text

110 
Saline zu schreiten. Als am 26. Juli 1823 mit dem Bohrloch Nr. 2 Stein 
salz erreicht worden war, entschloß man sich sogleich zum Bau eines Solen- 
Reservoirs, sowie zur provisorischen Errichtung eines Sudhauses, das eine Wärm 
pfanne und eine Siedepfanne erhielt. Dieses später wieder abgebrochene Sud 
haus wurde am 5. Januar 1824 in Betrieb genommen. Um dieselbe Zeit 
knüpfte man mit verschiedenen schweizerischen Kantonen wegen Salzlieferungen 
Unterhandlungen an, da von der künftigen Erschließung des schweizerischen Ab 
satzmarktes im wesentlichen die Existenzmvglichkeit der geplanten größeren Sa 
line bei Schwenningen abhing. Da die Verhandlungen mit den schweizerischen 
Kantonen von Erfolg waren, so war die Errichtung einer größeren Salinen 
anlage bald eine beschlossene Sache. Am 17. Januar 1824 wurde die Königl. 
Genehmigung zur Errichtung der Saline erteilt. Etwa 1 / i Stunde von dem 
Pfarrdorfe Schwenningen in der Nähe des Neckarursprungs wurde ein Areal 
von 21 Morgen angekauft, auf welchem 6 Sudhäuser mit den notwendigen Re 
servoirs, Magazinen, Solenleitungen erbaut wurden. Die Saline erhielt den 
Namen „Wilhelmshall". Auch ein Beamten- und Laborantenhaus errichtete man. 
Die gesamten Baukosten bezifferten sich auf 242 559 fl. 27 kr., welcher Betrag 
durch die Hauptsalzverwaltung in der Form eines Anlehens beschafft wurde. 
Im Jahre 1830 betrug die Schuldenlast der Saline Wilhelmshall 457 950 fl.; 
hiervon sollte etatsmäßig x /io des Schuldkapitals jährlich zur Amortisation kom 
men. Man hatte den Amortisationsbetrag abgerundet und auf 45 000 fl. jähr 
lich festgesetzt. Die Amortisation war aus den Ueberschüssen der Saline zu be 
streiten X ). Das Jahr 1824 war noch nicht zu Ende gegangen, als sich bereits 
sämtliche Sudhäuser der Saline Schwenningen im Betrieb befanden. Das un- 
gemein schnelle Aufblühen der Saline Schwenningen war im wesentlichen dem 
Umstande zuzuschreiben, daß es der Württembergischen Regierung gelungen war, 
dem Nachbarstaate Baden den Salzhandel nach der Schweiz zu entreißen. Ba 
den, das schon l 1 / 2 Jahre früher zu Dürrheim Steinsalz erbohrt und industriell 
nutzbar gemacht hatte, sah sich durch diesen Handelserfolg Württembergs erheb 
lich geschädigt. Die Straßen nach Schaffhansen und Sernatingen waren mit 
württembergischen Salzwagen belebt. Baden übte nun angesichts seines wirt 
schaftlichen Mißerfolges Vergeltung, indem es den Verbindungsweg zwischen 
Rottweil und Schwenningen, der bei Dauchingen auf einige hundert Schritt 
badisches Gebiet durchschneidet, durch tiefe Gräben nnfahrbar machen ließ. Diese 
Maßnahme hatte für die württembergifche Regierung die unangenehme Folge, 
daß zum Bau einer neuen Straße auf eigenem Gebiet geschritten werden mußte. 
Diese im Jahre 1825 ausgeführte Straße verursachte der Saline Schwenningen 
nicht weniger als 43 167 fl. 51 kr. Kosten. 
Schon bei der beabsichtigten Gründung der Saline hatten Sachkenner von der 
Wahl Schwenningens abgeraten, da die etwas isolierte Lage des Orts die Salz- 
transportkosten unverhältnismäßig teuer gestalten mußte. Der durch das Vor 
gehen Badens notwendig gewordene kostspielige Landstraßenbau war ein weiterer 
Beweis für die unzweckmäßige Lage der Saline Schwenningen. Vornehmlich in 
Berücksichtigung und Erkenntnis dieser Tatsachen entschloß man sich denn auch 
annähernd um dieselbe Zeit, Bohrversuche in der Nähe von Rottweil vorzuneh- 
1) Verhandlungen d. Kammer d. Abg., Jahrg. 1830. III. außerord. Beil.-Heft, 
S. 14, II. Abteilung.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Salzhandel, Die Salinen Und Salzbergwerke Württembergs Im 19. Jahrhundert. Druck von H. Laupp jr., 1912.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.