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Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

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Bibliographic data

fullscreen: Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
1023136384
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-39354
Document type:
Monograph
Author:
Neumann, Paul
Title:
Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Druck von H. Laupp jr.
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (III, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
  • II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke

Full text

1.14 
wie die Saline Wilhelmshall bei Schwenningen, ist folgendes zu berichten. Auf 
einen Antrag des um das württembergifche Salinenwesen hochverdienten Fried 
rich von Alberti, dermals Salinen-Verwalter von Wilhelmshall, Mitglied der 
allgemeinen schweizerischen Gesellschaft für die gesamten Naturwissenschaften, wur 
den im März 1824 zwei Bohrversnche bei Rottenmünster unternommen *). Ver 
anlassung zu diesen Bohrversucheu gaben mehrere Gründe. Bor allem ließ die 
wenig günstige wirtschaftliche Lage der Saline Wilhelmshall bei Schwenningen 
das Entstehen einer neuen Saline wünschenswert erscheinen, war doch diese auf 
drei Seiten von badischem Gebiet umgeben, wobei erschwerend der Mangel jeg 
licher Verkehrsstraßen und das nicht ausreichende Aufschlagwasser für den Be 
trieb der Bohrlöcher in Frage kam. Weiter wurde der Salinenbetrieb bei 
Schwenningen nicht unwesentlich dadurch verteuert, daß alles Brennholz aus der 
Gegend von Rottweil angefahren werden mußte. Aus diesen Gründen und da 
die Gebirgsformation bei Rottweil auf das Vorhandensein von Steinsalz schließen 
ließ, sah sich der Salinenverwalter Friedrich von Alberti zu dem oben genannten 
Antrag veranlaßt. Die Bohrversuche wurden in der Nähe von Rottweil bei 
der Königl. Domäne Rottenmünster, einem aufgehobenen Frauenkloster, vorge 
nommen, auf welcher Domäne mehrere Gebäude für eine Saline verfügbar wa 
ren. Von beiden Bohrlöchern wurde eins mehr am Ausgehenden bei Rotten 
münster am Neckar niedergebracht; das zweite Bohrloch wurde am Primbache 
angesetzt, nicht weit vom Einfluß des Baches in den Neckar, etwa 5000 Fuß 
von Rottenmünster entfernt. Dieses Bohrloch lag mehr im Fallenden der Flöze. 
Ueberdies boten beide Ansatzpunkte die notwendige Wasserkraft zum Betrieb der 
Bohrlöcher. An dem kleinen Flüßchen Prim wurden später noch weitere 3 Bohr 
löcher, Nr. 2—4 angesetzt und zwar befand sich das Bohrloch Nr. 2 von Nr. 1 
etwa 30 Fuß, Bohrloch Nr. 3 von Nr. 2 etwa 1500 Fuß talaufwärts und 
Bohrloch Nr. 4 von Nr. 3 etwa 80 Fuß entfernt. Da der Neckar unter der 
Brücke bei Rottweil 1926 Fuß über dem Meeresspiegel liegt, so ergab die Lage 
der Hängebank des Klosterbohrloches 1961 Fuß, des Bohrloches Nr. 1 und 2 
an der Prim 1978 Fuß und von Nr. 3 und 4 1987 Fuß über dem Meere. 
Nachdem das Bohrloch Nr. 1 an der Prim vollendet war, wurde im De 
zember 1824 das Bohrloch am Kloster verlassen, weil die dort erbohrte Lager 
stätte nur 5 Fuß Steinsalz zeigte, überdies ein sehr unganzes Dach hatte. Im 
Sommer des Jabres 1824 hatte man die Saline Wilhelmshall bei Rotten- 
münster mit 4 Siedehäusern eröffnet. Die Saline liegt am rechten Ufer des 
Neckars an der großen Heerstraße nach der Schweiz. Im Januar 1826 fanden 
die Bohrversuche bei Rottenmünster ihren vorläufigen Abschluß. Aus der Tat 
sache, daß man an der Prim je zwei und zwei Versuche neben einander gesetzt 
hatte, ergab sich für die Lagerungsverhältuisse des Salzgebirges manches In 
teressante. Alberti zog aus diesen seinen Versuchen folgende Schlüsse. Er ersah 
den Beweis erbracht, daß das Steinsalz Württembergs nicht in Flözen, sondern 
in Stöcken lagere. Das Bohrloch am Kloster und Nr. 4 bestätigte ihm eine 
frühere Beobachtung, daß, wenn sich der Salzton über dem Steinsalz stark ge 
salzen zeigte, das reinere Steinsalz in um so geringerer Mächtigkeit auftritt. 
Alberti schloß weiter nach dem geologischen Ergebnis der Bohrlöcher unter ein 
ander, daß je näher die Bohrungen nach Neufra bis Aldingen und nach Göls- 
1) Friedrich von Alberti, Die Gebirge des Königreichs Württemberg. 1826.
	        

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Der Salzhandel, Die Salinen Und Salzbergwerke Württembergs Im 19. Jahrhundert. Druck von H. Laupp jr., 1912.
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