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Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

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Bibliographic data

fullscreen: Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
1023136384
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-39354
Document type:
Monograph
Author:
Neumann, Paul
Title:
Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Druck von H. Laupp jr.
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (III, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
  • II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke

Full text

123 
den von dem Bergrat von Bilfinger zwischen Kochendorf und Jagstfeld ausge 
führt; ein Unternehmen, das von dem besten Erfolge begleitet war. Wertvolle 
Anregungen zur Durchführung dieser Aufgabe hatte auch die Pachtgesellschaft 
von Offenau, vornehmlich aber der Salinen-Direktor Thon gegeben. Am 17. 
August 1812 wurde das Bohrloch durch den Bergmann Meinold angesetzt. Nach 
dem man durch den Kalkstein bei einer Teufe von 360 Fuß auf Gips gestoßen 
war, ergab sich bei 380 Fuß Teufe eine 1 bis 2°/> haltige Sole, deren Gehalt 
bei einer Teufe von 400 Fuß am 2. September 1815 bis auf 8% stieg. Im 
Frühjahr 1816 erreichte Meinhold dann bei 475 Fuß Teufe das eigentliche 
Steinsalz. Das Bohrloch wurde nun bis auf 524 Fuß Teufe gebracht, wobei 
einige Zwischenlagen von Gips und Ton durchbohrt wurden, ohne daß man das 
Lager ganz durcbsunken hatte. Dieser Erfolg sollte zu einem glänzenden Kapitel 
in der Wirtschaftsgeschichte Württembergs führen, gleich bedeutungsvoll auch 
dadurch, daß sich die Nachbarländer diesen Bohrerfolg durch gleiche, ebenfalls 
erfolgreiche Bohrversuche wirtschaftlich zu nutze zu machen wußten. Das erfolg 
reich niedergebrachte Bohrloch, nicht zuletzt eine Folge der glücklichen Wahl des 
Terrains durch den Bergrat v. Bilfinger, führte zur Gründung einer neuen 
Saline, die nach ihrem Schöpfer König Friedrich von Württemberg den Namen 
Friedrichshall führen sollte Z. Angeregt durch diesen Bohrerfolg auf württem- 
bergischem Gebiet ließ nunmehr die hessische Regierung durch den Geologen 
Hofrat Carl Glsnk in der Nähe von Wimpffen ähnliche Versuche unternehmen, 
die zu Anfang des Jahres 1818 erfolgreich waren und die zur Gründung der 
Saline Lugwigshall Anlaß gaben. Die Saline erhielt ihren Namen nach dem 
Großherzog Ludwig von Darmstadt. Auf Grund aller dieser Erfolge entschloß 
sich auch Baden zu einem gleichen Vorgehen. Die in dieser Absicht vorgenom 
menen Versuche bei Mühlbach und Heinsheim blieben erfolglos, da man sie zu 
nahe am Ausgehenden unternommen hatte. Die badische Regierung ließ sich 
jedoch durch diese Mißerfolge zu weiteren Versuchen keineswegs abhalten; im 
Jahre 1822 hatte Baden denn auch die Genugtuung, etwa 1 * 1 / 2 Stunden von 
Friedrichshall entfernt, bei Rappenau ein reiches Steinsalzlager zu erbohren. 
So hatte der glänzende Bohrerfolg Württembergs vom 17. August 1812 die 
weittragende Folge, am unteren Neckar eine blühende Salinenindustrie ins Leben 
zu rufen, die von der weitgehendsten wirtschaftlichen Bedeutung werden sollte. 
Das günstige Bohrergebnis auf württembergischem Gebiet führte im Jahre 
1816 zur Anlage einer Saline, die gelegentlich eines im April 1820 erfolgten 
Besuches König Wilhelms von Württemberg von diesem zum Andenken an seinen 
hochseligen Vater „Friedrichshall" benannt wurde. Es wurde ein Siedehaus 
mit einer Siedepfanne und zwei Wärmpfannen errichtet, sowie mehrere Solen 
behälter geschaffen. Bereits im März 1817 begann man mit dem Abteufen 
eines Salzschachtes, der von dem ersten Bohrloch in einer Entfernung von etwa 
100 Fuß angelegt wurde 2 ). Die Länge des Schachtes wurde zu 19 1 / 2 Fuß 
und die Breite auf 18 Fuß bemessen. Die Schachteinteilung sah einen Fürder-, 
Kunst- und Fahrschacht vor. Die Abteufarbeiten gingen zuerst durch 18 Fuß 
Dammerde, dann arbeitete man im Kalkstein. Ende Mai 1817 war man bis 
auf 50 Fuß Teufe angelangt, als eine ganz ungewöhnliche Ueberschwemniuug 
1) I. D. G. Memminger, Württembergisches Jahrbuch 1821. S. 303. 
1) I. D. G. Memminger, Württembergisches Jahrbuch 1821. S. 306.
	        

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Die Methoden Der Volkszählung, Mit Besonderer Berücksichtigung Der Im Preussischen Staate Angewandten. Königliche Geheime Ober-Hofbuchdruckere, 1861.
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