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Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

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Bibliographic data

fullscreen: Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
1023136384
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-39354
Document type:
Monograph
Author:
Neumann, Paul
Title:
Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Druck von H. Laupp jr.
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (III, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
  • II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke

Full text

130 
aus den Vorwärmepfannen in den Schlot 2 x / 2 Fuß Breite und 18 Fuß Höhe 
zeigte. Das Pfannenmaterial bestand aus schmiedeeisernen Blechen von 2 Qua 
dratfuß Umfang; für die Zusammensetzung dieser Bleche verwendete man gepreßte 
eiserne Nieten. Die Bleche der Sudpfanneu besaßen eine Stärke von 6 bis 7 
Millimeter, während die Blechstärke der Dampfpfannen 5 Millimeter betrug. 
Die Flächengröße der Sudpfannen umfaßte 100 qm; die der Dampfpfannen 
betrug 130 qm. Die Bordeisen waren 18 Zoll hoch, die Laabtiefe betrug 14 
Zoll und der hölzerne Dampfiuautel besaß 4 Fuß Höhe. Diese Abmessungen 
gelten sowohl für Sud- wie Dampfpfaunen. Dieser einen dichten Verschluß 
bildende Holzmantel hing in eisernen Stangen an der Decke. Als Unterlagen 
in den Dörren oder Borwärmepfannen dienten alte Pfannenbleche; bei den 
Dampfdörren wurden für diesen Zweck auch Kalksteinplatten verwendet. Die 
Höhe des Rauchkamins vom Rost gemessen belief sich auf etwa 35 m. Die 
lichten Maste zeigten unten 1*/* m und oben 3 / 4 m Oeffnung. Der Dampf 
kamin besaß 13 m Höhe; lichte Weite unten 1 m, oben 0,57 m im Quadrat. 
Einer künstlichen Windpressung unter der Feuerung bediente man sich nicht; es 
genügte der natürliche Windzug. Der Konstruktion der Roste nach handelte es 
sich um Planroste. Der Pfannenmantel diente als Abtraufkammer, wobei an 
der unteren Längsseite des Mantels aufrechtstehende Läden vorgelegt wurden. 
In diese wurde das abgeräumte Salz hineingeworfen, wodurch die Abtraufsole 
von selbst wieder in die Pfanne floß. Die Tagesleistung der Pfannen stellte 
sich wie folgt. Auf einem Quadratmeter Pfannenfläche wurden beim Dampf 
salz 13,5 Pfd. und beim Sudsalz 80,5 Pfd. erzeugt, was einer Tagesleistung 
per Pfanne beim Dampf von 18 Ztr. und beim Sud von 75 Ztr. entsprach. 
Auf den Zentner Kohle berechnet ergaben sich 62 Pfd. Dampfsalz und 270 Pfd. 
Sudsalz, zusammen 332 Pfd. Dieses günstige Ergebnis beruhte im wesent 
lichen auf dem Dampfpfannenbetrieb. Der Kohlenverbrauch dieser Pfannen 
stellte sich auf 40 Ztr. täglich. Die Dauer des Sudes währte 14 Tage. Die 
Temperatur der Gase beim Eintritt von der Pfanne in den Schlot lag zwi 
schen 80 o und 100 o Celsius. Die Temperatur der erwärmenden Wasserdämpfe, 
die aus der Sudpfanne in die Dampfpfanne eintraten, zeigte 65 ° bis 72 0 
Celsius. Während die Temperatur der Sole in den Dampfpfannen 50 ° und. 
die des Kondensationswassers 40 ° Celsius betrug. 
Im Sudhaus No. 3 standen 2 Sudpfannen für Landsalz und 2 Sud 
pfannen für mittelkörniges Salz im Betrieb. Das Abräumen der Landsalz 
pfannen erfolgte alle 24 Stunden, bei den verbleibenden zwei Pfannen alle 96 
Stunden. Im übrigen entsprach die technische Anlage vollständig der des Sud 
hauses No. 2. Im Sudhaus No. 4 wurde ans 2 Feinsalzpfanndn die Her 
stellung des feinsten Salzes bewirkt. Diese Feinsalzpfannen besaßen eine Länge 
von 8 m, Breite von 8 m, mit je 2 Feuerungen und einem Gewölbe über 
dem Rost. Ein Zentner Kohle ergab einen Salzertrag von 225 bis 227 Pfd. 
Die Tagesproduktion " auf den Quadratmeter Pfannenfläche berechnet stellte 
sich auf 150 bis 160 Pfd.; per Pfanne machte das bei 6-maligem Abräumen 
112 Ztr. Die Fenerungskosten für einen Zentner Salz beliefen sich auf 17 kr. 
Die Temperatur der Gase beim Austritt von der Pfanne in den Schlot betrug 
100 bis 106 " Celsius. Die Suddauer währte 30 bis 40 Tage. 
In dem damals erst neu erbauten Sudhause No. 5 stand eine Grobsalz 
pfanne von 133 qm Fläche im Betrieb. Die Ausziehzeit erfolgte nach 96
	        

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The Story of Artificial Silk. Efficiency Magazine, 1928.
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