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Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

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Bibliographic data

fullscreen: Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
1023136384
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-39354
Document type:
Monograph
Author:
Neumann, Paul
Title:
Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Druck von H. Laupp jr.
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (III, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
  • II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke

Full text

131 
9 * 
Stunden. Der Grobsalzertrag bei einem Zentner Kohle ergab 260 bis 270 Pfd. 
Die Tagesleistung auf den Quadratmeter Pfannenfläche berechnet belief sich 
auf 25 Pfd.; für die ganze Pfanne 33 Ztr. Die Snddaner betrug 75 Tage. 
Die Höchsttemperatur der Pfanne stieg bis auf 85 0 C.; die Mindesttemperatur 
ging bis auf 68 0 C. herab. Die Brennmaterialkosten für den Zentner Salz 
stellten sich auf 15 kr. 
Allgemein sei noch folgendes bemerkt. Die bei der Feuerung als Rückstand 
bleibende Kohlenasche wurde durchgesiebt und dann als Mauersand verwendet. 
Den gröberen zurückbleibenden Abfall verkaufte man als Koks zu 48 kr. per 
Zentner. Der Gesamtproduktion nach entfielen auf die Dampfpfannen 18 bis 
20%; der Rest von etwa 80 °/ 0 wurde von den Sudpfannen geleistet. Das 
Verhältnis der Trockenfläche zur Pfannenfläche >var 1,0 : 1,5. Viehsalz wurde so 
wohl aus dem gemahlenen Steinsalz, wie ans dem Sudsalz erzeugt. Zur De 
naturierung benutzte man % Pfd. Eisenoxyd und % Psd. Wermut auf den 
Zentner Salz. Für das Denaturieren wurden 2 kr. Arbeitslohn per Zentner 
gezahlt. Der Verschleißpreis des Zentners Sudsalzes schwankte zwischen 42 bis 
54 kr., je nach den örtlichen Geschästsverhältnissen. Zu diesem Preise trat noch 
die Salzsteuer von 3 fl. 30 kr. Das Viehsalz, welches steuerfrei war, wurde 
mit 48 bis 54 kr. den Zentner verkauft. Die Saline gab auch Sole käuflich 
ab. Der Preis eines Hektoliters Sole stellte sich beim Verkauf an Private auf 
10 kr. Für Bäder und Krankenhäuser war der Preis erheblich niedriger. 
Der Nässegehalt des Sndsalzes betrug 1 bis 2 °/ 0 . 
Zu erwähnen ist hier auch der sogenannte Pfannenstein, der sich beim Sie 
den am Boden der Siedepfannen ansetzt und bildet. Um die Mitte des vori 
gen Jahrhunderts ergab der Siedebetrieb zu Friedrichshall bei 600 000 Kubik- 
fuß Sole jährlich etwa 600 Ztr. Pfannenstein. Die Stärke des Pfannensteins, 
der stets mehrere Schichten zeigt, ist regelmäßig zvlldick, worauf dann die Ab 
räumung des Steins erfolgt. An den Ansatzseiten besitzt der Pfannenstein eine 
schwarze Färbung und erweist sich stark eisenhaltig. Die chemische Analyse ist 
nach Fehling folgendes. Es enthalten 100 Teile Pfannenstein: 
Chlornatrium 45,98 mit 27,89 Chlor 
Chlorcalcium 0,05 „ 0,03 „ 
Chlormagnium 0,61 „ 0,45 „ 
Schwefelsauren Kalk 50,56 
Eisenoxyd mit etwas Tonerde 0,72 
Wasser und Ton 2,08 
100,00 
Die Arbeitsverhältnisse auf der Saline Friedrichshall zeigten um das Jahr 
1875 folgendes Bild. In sämtlichen 4 Sudhäusern wurden je 2 Schürer be 
schäftigt, die abwechselnd in Tag- und Nachtschicht arbeiteten, sodaß immer nur 
ein Schürer im Pfannenhause anwesend war. Es hatte hiernach der Sieder 
sämtliche Pfannen eines Sudhauses zu bedienen. Das Geschirr oder Arbeits 
zeug, wie Helbe, Ansziehstangen, Besen usw., hatten die Sieder selbst zu stel 
len, wofür ihnen eine bestimmte Entschädigung gezahlt wurde. Die Arbeits- 
vergebnng erfolgte ausschließlich im Gedinge. Bei den Siedern unterschied man 
3 Klassen. Hiervon erhielt die 1. Klasse als festen Lohn per Tag 6 kr., die 
2. Klasse 2 kr. und die 3. Klasse nichts. Die Schichtzeit dauerte 12 Stunden. 
1) Fehling, Chemische 
Stuttgart 1847. Seite 36. 
Untersuchung der Solen auf den kgl. württ. Salinen.
	        

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Der Salzhandel, Die Salinen Und Salzbergwerke Württembergs Im 19. Jahrhundert. Druck von H. Laupp jr., 1912.
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