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Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

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Bibliographic data

fullscreen: Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
1023136384
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-39354
Document type:
Monograph
Author:
Neumann, Paul
Title:
Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Druck von H. Laupp jr.
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (III, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
  • II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke

Full text

tag war, hatte man es zu verdanken, daß die Katastrophe keine Menschenleben 
forderte. Da der Bergwerksbetrieb nunmehr unterbrochen war, wurden die 
Salzlieferungen teilweise von dem kgl. Steinsalzbergwerk „Wilhelmsglück", teil 
weise von dem privaten „Salzwerk Heilbronn" übernommen. Ein großer Teil 
der plötzlich brotlos gewordenen Arbeiter wurde auf dem kgl. Bergwerk „Wil 
helmsglück" eingestellt J ). 
Im nächsten Jahr entschloß man sich nun zur Niederbringung eines neuen 
Schachtes „König Wilhelm II." und zwar bei Kochendorf in unmittelbarer Nähe 
von Friedrichshall. Durch ein besonderes Finanz-Gesetz vom 27. Dezember 
1895 wurde für den neuen Schachtbau aus den Grundstocksmitteln ein Kosten- 
vorschuß von 1^/2 Millionen Mark gewährt, welche Summe ans den späteren 
Erträgen des Bergwerks zu tilgen war. Ein Finanzgesetz vom 27. Juli 1899 
erweiterte dann diesen Kostenvorschuß auf 1850000 M. für den Schachtbau 2 ). 
Die Arbeiten am Schachtbau erfuhren ganz gegen die Erwartung eine erheb 
liche Verzögerung dadurch, daß es überaus schwierig war, die in großer Menge 
auftretenden Wasser zu bewältigen. Wiederholt erklärte man in der württ. 
Kammer die Wahl von Kochendorf für den Schachtbau als eine unglückliche. 
Nach erheblichen großen Schwierigkeiten gelang es jedoch den Schacht durch die 
wasserführende Schicht zu bringen und konnte hierauf die Inbetriebsetzung am 
1. Dez. 1899 erfolgen^). Angaben über den einzelnen Bauaufwand bei dem 
Schachtbau liegen in der Oeffentlichkeit nicht vor. Im Hauptfinanzetat 1901/03 
wurde dann für die Erweiterung des Hafens in Friedrichshall ein Betrag von 
10 000 Mk. und für die Aufstellung einer zweiten Fördermaschine bei den: Schacht 
„König Wilhelm II." eine Summe von 40000 Mk. vorgesehen^). Die Ab 
teufarbeiten des neuen Schachtes wurden hauptsächlich von dem gegenwärtigen 
Leiter des kgl. Bergwerks Friedrichshall, Bergrat Bohnert geleitet. Nach dem 
letzten Finanzetat 1907 war die Aufstellung einer zweiten Francisturbine ge 
plant, für welche die Kosten 22 323,12 Mk. betragen"). 
Ueber den gegenwärtigen Stand der bergbaulichen Arbeiten im Kgl. Berg 
werk Friedrichshall seien auf Grund eines im April 1909 erfolgten Besuches 
des Verfassers nachstehende Mitteilungen gemacht. Wie schon bemerkt, handelt 
es sich um Pfeilerbau, bei welchem die Pfeiler in Abständen zu 150 ra und in 
einer Stärke von 15 in zu stehen kommen. Die Streckenbreite beträgt 6 in und 
die Streckenhöhe etwa 4 in. Diese Maße lassen erkennen, daß das Begehen 
dieser Strecken und der Aufenthalt in denselben bei ausgezeichneter Bewetterung 
im Gegensatz zu manchen anderen bergbaulichen Verhältnissen etwas Genußreiches 
an sich hat. Bei meinem Besuch waren die einzelnen Richtstrecken wie folgt 
angefahren : Richtstrecke 1 etwa 450 in, Richtstrecke 2 etwa 500 in, Richtstrecke 3 
etwa 530 in, Richtstrecke 4 etwa 470 m, Richtstrecke 5 etwa 150 m. Auf der 
letzteren wurde in der Hauptsache abgebaut. Für die Bewetterung der Grube 
dient ein Ventilator von 26—30 PS. Die Leistung der Fördermaschine, die 
von der „Marienhütte" geliefert wurde, stellt sich auf 120 PS. Zwei Turbinen 
besitzen zusammen eine maxiniale Leistung von 600 PS. Die Reserve-Maschine 
1) Verhandlungen d. württ. Kammer, Jahr 1899. Veil.-Vd. 81, S. IX. 41. 
2) Kgl. stat. Landesamt, Das Königreich Württemberg. I. Band 1904, S. 511. 
3) Verhandlungen d. württ. Kammer, Jahr 1901. Beil.-Bd. 85, S. IX. 41. 
4) Desgl. Jahr 1901/03. Beil.-Bd. 90, S. IX. 33. 
5) Desgl. Jahr 1907. Haupt-Etat S. 685.
	        

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Amerikas Internationale Kapitalwanderungen. de Gruyter, 1926.
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