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Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

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Bibliographic data

fullscreen: Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
1023136384
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-39354
Document type:
Monograph
Author:
Neumann, Paul
Title:
Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Druck von H. Laupp jr.
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (III, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
  • II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke

Full text

Gut bis zu 80 mm Korngröße, alsdann wird das soweit fertige Gut bei den 
Vorbrechern I, II und III aus je 2 Mahlgänge gekrackt, erneut zerkleinert und 
nun durch die Elevatoren bis zum Dachgeschoß befördert. Vom Dachgeschoß 
wird das Gut in die Doppelsiebe gestürzt, worauf der Durchfall nun entweder 
durch die Transportschnecken als Fertigfabrikat den Eisenbahnwagen zugeführt 
wird, oder man befördert das Gut auf Wagen nach dem Magazin. Für den 
Mahlprozeß des Steinsalzes kommt also eine geschlossene Apparatengruppe in 
Frage, die sich zusammensetzt aus je einem Vorbrecher, 2 Mahlgängen, 1 Elevator, 
1 Siebapparat und 1 Schnecke. Die Leistung einer solchen Apparatengruppe 
in 10 Stunden liegt zwischen 60 bis 75 Tonnen gemahlenes Steinsalz bei einem 
Kraftbedarf von 15 Pferdekräften. Das Gut, welches als Ausfall die Siebe 
nicht passiert hat, wird zur nochmaligen Bearbeitung auf die vorhandenen beiden 
Reserve-Mahlgänge übergeführt. Der Kraftbedarf der Reserve-Mahlgänge mit 
1 Elevator und 1 Sieb beträgt 10 Pferdestärken. Das ausgetragene Mahlgut 
des Vorbrechers IV wird auf ein Leseband geschickt, wo eine Auslese durch 
Knaben bewirkt wird, worauf das Gut auf ein Sieb von 11 mm Lochung fällt. 
Diese Apparatengruppe weist bei 10-stündigem Gange ebenfalls eine Produktions 
leistung von 60 bis 75 Tonnen auf, jedoch werden hier nur 5 Pferdestärken 
als Kraftbedarf benötigt. Es würde sich hiernach die Gesamtleistung der Mühle 
auf 240 bis 300 Tonnen in 10 Stunden stellen. Nachstehend geben ivir eine 
Uebersicht der in der Mühle hergestellten Korngrößen: 
1. Staubsalz bis 0,4 mm! 6. Gemahlenes Knörpelsalz bis 80 mm 
7 - „ Mittelkorn v. 1—2 „ 
8. „ Grobsalz v. 2,5—7 „ 
j 9. Feinknörpelsalz „ 7—11 „ 
- --- - ~ „ 110. Knörpelsalz „ 11—80 „ 
gur den Betrieb der Mühle steht eine liegende, zylindrische Hochdruck 
maschine zur Verfügung, deren Zylinder eine Bohrung von 520 mm hat; der 
Hub beträgt 1000 mm, während 60 Umdrehungen in der Minute geleistet 
werden. Die Maschine leistet nicht nur die für die Mahlgänge benötigten 60 
Pferdestärken, sondern sie treibt auch den Schachtventilator unter Benutzung einer 
Seiltransmission. 
2. Feinsalz „ 1 
3. Gemahlenes Feinsalz „ 2 
4. „ Siebsalz „ 2,5 
5. „ mittl. Grobsalz „ 11 
Der Lagerraum des Steinsalzmagazins gestattet die Aufnahme von etwa 10000 
Tonnen Salz. Die Beförderung des fertigen Salzes zum Magazin geschieht 
auf eisernen Seitenkippern. Das zur Denaturierung bestimmte Salz wird mit 
einer Mischung versehen, die sich zusammensetzt aus 7* % Wermutkrautpulver 
und 3 / 8 °/o Eisenoxyd, oder mit 1 °/ 0 Petroleum, oder 2 % Steinkohlenmehl, 
auch 1 °/o Ruß. Ist das Steinsalz für Zwecke bestimmt, die seine Denaturie 
rung nicht zulassen, was besonders für die chemische Industrie gilt, so erfolg 
der Versand unter Steuerverschluß und wird das Salz dann am Bestimmungsort 
unter weiterer Kontrolle der Steuerbehörde behandelt. In diesem Falle erha en 
die Säcke Steuerplomben. Die Säcke fassen 50 oder 100 kg Sülz. te 
Verladung des Steinsalzes in die Schiffe und Eisenbahnwagen erfolgt entweder 
lose durch Lutten oder Rutschen (Gleitbahnen) oder in Säcken, die man auf 
Karren zur Verladestelle befördert. Stücksalz, das sofort zum Versand gelangt, 
wird unmittelbar vom Schacht durch eine Rutsche zu den Eisenbahnwagen ge 
leitet. Das Magazin liegt direkt an dem erbauten Fabrikhafen, der mit dem 
Neckar in Verbindung steht. „ . 
Einen besonderen Betrieb stellt die eigentliche Salinen-Ankage dar, über 
N e u m a tt n, Salzbergbau und Salinenwesen in Württemberg. 
11
	        

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Der Salzhandel, Die Salinen Und Salzbergwerke Württembergs Im 19. Jahrhundert. Druck von H. Laupp jr., 1912.
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