Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
1023136384
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-39354
Document type:
Monograph
Author:
Neumann, Paul
Title:
Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Druck von H. Laupp jr.
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (III, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
  • II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke

Full text

163 
Konstruktion nach handelt es, sich um sogenannte Zirkulierherde mit ansteigenden 
Zügen. Die Rauchgase zirkuliert in je 2 Zügen für eine Feuerung unter der 
Mitte der Pfanne nach hinten, hierauf wieder nach vorn zurück, dann nochmals 
unter den Rand der Pfanne nach hinten und nun nach der Trockenpfanne. Unter 
der Trockenpfanne nimmt die Rauchgase ihren Weg zuerst unter dem Rand der 
Pfanne nach hinten, dann nach vorn zurück und schließlich in der Mitte nach 
hinten zur Esse. 
Die technische Anlage der Grobsalz-Siedeanlage zeigt hinsichtlich der Pfan 
nen keine erheblichen Abweichungen von denen der Einzel-Siedehäuser. Als 
wesentliche Ausnahme wäre nur hervorzuheben, daß die Essen in der Trocken 
pfanne selbst stehen. Die Grobsalz-Siedeanlage weist 4 Grobsalzpfannen ans, 
von welchen jede einen Flächenraum von 207,5 qm besitzt. Jede Grobsalz 
pfanne hat 2 Brodemfänge sRauchfänge) von 1 qm, ö. ist 1 / 2 07 der Pfannen 
fläche, zum Abzug der Salzdämpfe. Die Trockenfläche abzüglich der Esse beträgt 
202 qm. Zwischen den Grobsalzpfannen hat in der Mitte eine Feinsalzpfanne 
Aufstellung gefunden, welche Pfanne einen Flächenraum von 85,5 qm besitzt. 
Der Brodemfang mißt 1,5 qm, d. i. 1 / 57 der Pfannenfläche, während die Trocken 
fläche sich über 366 qm ausdehnt. Die gesaniten Essen besitzen eine Hohe von 
30 m und einen Durchmesser von 1,2 m. Die schon erwähnte Rauchgaspfanne 
hat eine Flächenausdehnnng von 160 qm. Der Betrieb erfolgt mittels sekun 
därer Heizung. In demselben Siedehaus haben nocb 2 Dampfpfannen von zu- 
samnien 135 qm Fläche Aufstellung gefunden. Ein Siedehaus beherbergt eine 
Dampfpfanne von 200 qm Fläche. Die Rauchgase ziehen nach ihrer Benutzung 
durch den Rauchkamin ab, während für den Abdampf ein Wasserrohr vorgesehen 
ist. Nähert man sich dem vor dem Stadt gelegenen Salzwerk, so zeigen sich 
dem Auge sogleich die 10 hochragenden Essen als Charakteristikum der Salinen- 
Anlage. 
Ueber die Betriebsweise der Siedeanlage ist folgendes zu berichten. Die 
Sole läuft unter Gefälle von den Reservoirs in die Siedepfannen, wobei die 
Sole einen Gehalt von 26 % NaCl (Chlornatrinm) hat. Durch die Siede 
hitze der Pfannen beginnt die Kristallisation oder der Niederschlag des Salzes. 
Den ganzen Arbeitsprozeß des Siedens bezeichnet man als „soggen" des Salzes. 
Für den Produktionsprozeß bestehen bestimmte Normalien, die hier wiederge 
geben seien. 
Eine Soggeperiode, d. h. ein Siedeprozeß, hat folgende Dauer: 
Feinsalz 24 Stunden 
Mittelfein 24 „ 
Mittelgrob 48 „ 
Grobsalz 96 „ 
Während des Arbeitsganges wird das siedende Salz mehrmals mit Krücken 
auf de» Pfannenmantel ansgeschlagcn. Das heißt, der Sieder bewegt mit der 
Krücke, es sind dies lange Holzstangen mit am Ende befindlicher eiserner Krücke, 
das siedende Salz von dem Pfannenboden, um das Ansetzen daselbst zu verhin 
dern. Das Ausschlagen mit Krücken auf den Pfannenmantel wird während einer 
Soggeperiode wie folgt vorgenommen: 
Feinsalz 4 Mal 
Mittelfein 2 „ 
Mittelgrob 2 „ 
Grobsalz 1 „ 
11*
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Salzhandel, Die Salinen Und Salzbergwerke Württembergs Im 19. Jahrhundert. Druck von H. Laupp jr., 1912.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.