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Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

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Bibliographic data

fullscreen: Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
1023136384
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-39354
Document type:
Monograph
Author:
Neumann, Paul
Title:
Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Druck von H. Laupp jr.
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (III, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
  • II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke

Full text

Einleitung. 
Bei einer vorwiegend volkswirtschaftlichen Darstellung des Salzbergbaues 
und Salinenwesens Württembergs wird es sich nicht umgehen lassen, auch mit 
einigen kurzen Bemerkungen auf die geologischen Verhältnisse des Landes einzu 
gehen, soweit diese mit der Württembergischen Salzindustrie im engeren Zu 
sammenhang stehen. Allgemein muß an dieser Stelle auf die die Geologie 
Württembergs grundlegend behandelnden Werke von Quenstedt, Fraas, Endriß 
u. a. verwiesen werden, wo die geologischen Verhältnisse Schwabens ihre um 
fassende und erschöpfende Darstellung gefunden haben. Die großen und überaus 
zahlreichen Salzlagerstätten Württembergs gehören sämtlich dem mittleren Muschel 
kalk Z an, der sich als ein Glied der Triasformation charakterisiert. Bei der 
großen Ausdehnung und Bedeutung dieser Salzlagerstätten unterscheidet man heute 
geologisch scharf umzeichnet eine Steinsalzformation, die als Glied des schon er 
wähnten mittleren Muschelkalkes sich in Württemberg von Schwenningen im 
Süden bis nach Friedrichshall im Norden erstreckt, im wesentlichen den Neckar 
lauf als Richtschnur nehmend. Das ganze Hügelland zwischen Neckar und Main 
läßt nach dem Charakter der dort herrschenden Gebirgsformation ans das Vor 
handensein der Steinsalzformation schließen und zahlreiche, auf mehr als ein 
Jahrhundert sich erstreckende Bohrversuche haben diese von der Wissenschaft auf 
gestellte Hypothese praktisch im weitesten Umfange bestätigt. Es lassen sich drei 
engere Gebiete der Salzlagerstätten Württembergs unterscheiden und zwar das 
Gebiet des unteren Neckars, des mittleren Kochers und des oberen Neckars. 
In allen diesen Gebieten besteht gegenwärtig eine industrielle Salzgewinnung. 
Betrachtet man diese drei Hauptgebiete ihrer geographischen Ausdehnung nach, 
so ergibt sich folgende Sachlage. 
Das Gebiet des unteren Neckars, in welchem gegenwärtig die bei 
weitem bedeutendste Salzgewinnung vor sich geht, umfaßt vornehmlich folgende 
Städte und Ortschaften: Heilbronn, Neckargartach, Biberach, Frankenbach, ferner 
Friedrichshall, Offenan, Kochendorf und Neckarsulm. In diesem Gebiet sind zur 
zeit folgende salzindustriellen Unternehmungen tätig: Das Kgl. württ. Salzberg 
werk und die Kgl. württ. Saline zu Friedrichshall, beide Betriebe werden unter 
der offiziellen Bezeichnung „Kgl. württ. Saline Friedrichshall" geführt. 
Als Post- und Bahnstation gilt die nahegelegene Stadt Jagstfeld. Der im 
Jahre 1899 neu niedergebrachte Schacht des Kgl. Salzbergwerks gehört der 
Gemarkung des benachbarten Kochendorf an. Derselben Verwaltung unterstellt 
1) Prof. vr. K. Endriß: Die Steinsalzformation im mittleren Muschelkalk Würt 
tembergs. 1898. S. 38. 58. 68 f. 
Reumann, Salzbergbau und Salinenwesen in Württemberg 
1
	        

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Der Salzhandel, Die Salinen Und Salzbergwerke Württembergs Im 19. Jahrhundert. Druck von H. Laupp jr., 1912.
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