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Die deutsche Ölmüllerei

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Ölmüllerei

Monograph

Identifikator:
1023363054
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-37052
Document type:
Monograph
Author:
Klaue, Hermann
Title:
Die deutsche Ölmüllerei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Druck von Oscar Brandstetter
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (198 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Abschnitt. Die Ausbildung des entfalteten Fabrikbetriebes in der Zeit von 1870 bis zur Gegenwart
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Ölmüllerei
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Lage der Ölmüllerei in Preußen vor Einführung der Gewerbefreiheit
  • Zweiter Abschnitt. Die Entstehung und Ausbildung des Fabrikbetriebes in der Ölmüllerei in der Zeit von der Einführung der Gewerbefreiheit bis ungefähr 1870
  • Dritter Abschnitt. Die Ausbildung des entfalteten Fabrikbetriebes in der Zeit von 1870 bis zur Gegenwart

Full text

t. Die treibenden Kräfte. 
105 
tung wurde die Saat dann zuerst in die Reinigungsmaschinen 
verbracht, in denen die Reinigung maschinell vor sich ging. Von 
den Reinigungsmaschinen kam die Saat zur ersten Zerkleinerung 
in die Walzwerke und von diesen dann in die Ölgänge. Von hier 
wurde das Saatmehl in die Samenwärmer geschüttet, in welchen 
es ohne menschliches Zutun bis auf die gewünschte Temperatur 
erwärmt wurde. Nach der Erwärmung wurde das Saatmehl in 
die Tücher bzw. Beutel verpackt und in die Pressen eingesetzt, 
in denen die Pressung dann automatisch vollzogen wurde. Das 
ausfließende Öl wurde durch Kanäle in die Reservoire geleitet, 
aus denen es in die Reinigungsanlage gepumpt wurde, wo die 
Reinigung in maschinell betriebenen Wasch-, Trocken- usw. An 
lagen betrieben wurde. Nach dieser Reinigungsprozedur wurde 
das Öl in Bassins geleitet oder gleich in Fässer verzapft und 
war nun versandfertig. Die Ölkuchen erster Pressung wurden, 
falls noch eine Nachpressung stattfand, mit einem Holzhammer 
kleingeschlagen, dann nochmals auf dem Ölgang zerkleinert, 
wieder gewärmt und ausgepreßt, wie vorher geschildert. Die 
Ölkuchen zweiter Pressung wurden, wenn sie aus der Presse 
kamen, an den Rändern mit einem Messer vom Arbeiter be 
schnitten, da diese Ränder noch einen größeren Ölgehalt hatten. 
Diese Abfälle wurden wieder auf den Ölgang geworfen und zu 
sammen mit den Kuchen erster Pressung nochmals ausgepreßt. 
Die zweimal gepreßten Ölkuchen wurden in ein Magazin ge 
bracht, wo sie bis zum Verkauf eingelagert wurden. 
Aus dieser kleinen Skizze dürfte zur Genüge hervorgehen, 
daß die Mehrzahl der Arbeiter mit dem Einbringen der Säat in 
die Speicher, der Beförderung von diesen in die eigentlichen 
Fabrikräume und hier wiederum von Maschine zu Maschine be 
schäftigt war. Es entstand somit für die Techniker in erster 
Linie die Aufgabe für eine mechanische Förderung der Ölsaaten 
zu sorgen. 
Wie wurde diese Forderung erfüllt? 
Schon mit der bedeutenden Vermehrung der Produktion 
nach Einführung der neuen Technik finden sich in vielen Öl 
mühlen Ansätze zu einer mechanischen Fortbewegung der Öl 
saaten. An Stelle der alten einstöckigen Gebäude waren große 
mehrstöckige Fabrikbauten getreten. Mit Hilfe eines mechanisch 
betriebenen Sackaufzuges brachte man die Saat in die oberen 
Räume, in denen sie ausgebreitet wurde. Von hier aus gelangte
	        

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Die Deutsche Ölmüllerei. Druck von Oscar Brandstetter, 1913.
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