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Die deutsche Ölmüllerei

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Ölmüllerei

Monograph

Identifikator:
1023363054
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-37052
Document type:
Monograph
Author:
Klaue, Hermann
Title:
Die deutsche Ölmüllerei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Druck von Oscar Brandstetter
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (198 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Die Lage der Ölmüllerei in Preußen vor Einführung der Gewerbefreiheit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Ölmüllerei
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Lage der Ölmüllerei in Preußen vor Einführung der Gewerbefreiheit
  • Zweiter Abschnitt. Die Entstehung und Ausbildung des Fabrikbetriebes in der Ölmüllerei in der Zeit von der Einführung der Gewerbefreiheit bis ungefähr 1870
  • Dritter Abschnitt. Die Ausbildung des entfalteten Fabrikbetriebes in der Zeit von 1870 bis zur Gegenwart

Full text

22 Die Lage der Ölmüllerei in Preußen vorEinführung der Gewerbefreiheit. 
nämlich als Speiseöl, als Brennöl und in den verschiedensten 
Gewerben, wie z. B. bei der Firnisherstellung, als Schmier 
mittel, beim Einfetten der Wolle usw. Die Ölkuchen wurden 
meistens als Viehfutter benutzt, zuweilen wohl auch als Dünge 
mittel und Heizmaterial. Vielfach wurden die Ölkuchen ins Aus 
land exportiert. 
Zum Verständnis der Lage der Ölmüllerei Deutschlands 
um die Wende des 19. Jahrhunderts ist es notwendig, sich kurz 
die damaligen wirtschaftlichen Zustände ins Gedächtnis zu rufen. 
Von den rund 10 Millionen Einwohnern Preußens entfielen im 
Jahre 1804 über 73% auf das platte Land, und zwar kann man 
ohne weiteres annehmen, daß der weitaus größte Teil dieser 
Landbewohner sich von der Landwirtschaft ernährte. Eine Folge 
der damals überall bestehenden Zollschranken, die dem Verkehr 
nicht nur zwischen den verschiedenen Staaten, sondern auch 
innerhalb der einzelnen Staaten hindernd in den Weg traten, war 
es nun, daß in den bäuerlichen Wirtschaften sowohl, wie auch 
auf den großen Rittergütern des Ostens noch in großem Um 
fange die hauswirtschaftliche Eigenproduktion herrschte. Auch 
die städtischen Ackerbürger, von denen Dieterici in seinen 
„Untersuchungen über den Volkswohlstand im preußischen 
Staate“ annimmt, daß sie häufig mehr als die Hälfte der ge 
samten städtischen Bevölkerung ausmachten, unterschieden sich 
in jener Zeit in ihrer Wirtschaftsführung nicht allzusehr von den 
Bewohnern des platten Landes. Vergegenwärtigt man sich nun 
einerseits diese eben geschilderten wirtschaftlichen Zustände, 
und behält andererseits ,die doppelte Verwendungsart der Öle 
im Auge, nämlich entweder im Haushalt oder im Gewerbe 
betriebe, so wird es verständlich, daß in jener Zeit drei ver 
schiedene Betriebssysteme, nämlich Hauswerk, Lohnwerk und 
Preiswerk, in der Ölmüllerei nebeneinander bestehen konnten. 
Bevor ich jedoch näher auf diese verschiedenen Betriebs 
formen eingehe und sie in ihrer ökonomischen Bedeutung wür 
dige, ist es zuvor notwendig, das hauptsächlichste über das 
Herstellungsverfahren der Ölbereitung und die Technik der da 
maligen Zeit mitzuteilen.
	        

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Die Deutsche Ölmüllerei. Druck von Oscar Brandstetter, 1913.
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