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Die deutsche Ölmüllerei

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Ölmüllerei

Monograph

Identifikator:
1023363054
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-37052
Document type:
Monograph
Author:
Klaue, Hermann
Title:
Die deutsche Ölmüllerei
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Druck von Oscar Brandstetter
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (198 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Die Entstehung und Ausbildung des Fabrikbetriebes in der Ölmüllerei in der Zeit von der Einführung der Gewerbefreiheit bis ungefähr 1870
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Ölmüllerei
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Lage der Ölmüllerei in Preußen vor Einführung der Gewerbefreiheit
  • Zweiter Abschnitt. Die Entstehung und Ausbildung des Fabrikbetriebes in der Ölmüllerei in der Zeit von der Einführung der Gewerbefreiheit bis ungefähr 1870
  • Dritter Abschnitt. Die Ausbildung des entfalteten Fabrikbetriebes in der Zeit von 1870 bis zur Gegenwart

Full text

54 II. Die Entstehung und Ausbildung des Fabrikbetriebes bis 1870. 
Auch der Konsum von Speiseöl steigerte sich in dieser Zeit, da 
sich die Bevölkerung nach dem glücklich geführten Kriege schnell 
vermehrte und die Lebenshaltung aller Bevölkerungsschichten 
eine bessere wurde. Weit größer aber als der vermehrte Ab 
satz der Öle zu Speisezwecken und zum Gewerbebetriebe war 
die Steigerung des Verbrauchs der Öle zum Brennen. Der Grund 
hierfür lag einerseits in Verbesserungen, welche sowohl in der 
Konstruktion der Lampen wie auch in der Reinigung der Öle er 
zielt wurden, andererseits in der schon vorher erwähnten höheren 
Lebenshaltung aller Bevölkerungsschichten, welche erst die all 
gemeine Verbreitung dieser Verbesserungen möglich machte. 
Durch Jahrtausende hindurch hatte man sich trotz ihrer 
großen Mängel mit der aus der Antike überlieferten Form der 
Öllampe begnügt, bei welcher ein runder Docht in einem Öl 
behälter lag und etwas seitlich durch eine Öffnung heraustrat. 
Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts gelang es, diese Lampen 
durch Einführung der röhrenförmigen Dochte (durch Argand 
1789) und der Lampenzylinder (ebenfalls durch Argand) sowie 
durch künstliche Erleichterung des Ölzuflusses (Carcel-Lampe 
1780) wesentlich zu verbessern 17 ). 
So bedeutend aber diese Erfindungen an sich auch waren, 
so waren sie doch nicht vollkommen, so lange es nicht gelang, 
die zum Brennen benötigten Öle besser zu reinigen. Beim Ver 
brennen des nur oberflächlich gereinigten Öles verstopften sich 
nämlich nach wie vor infolge Ablagerung von Kohle sehr bald 
die Poren des Dochtes, was Verkohlen der Dochtspitze und 
Rußen der Lampe zur Folge hatte. Notwendigerweise mußten 
also die obigen beiden Erfindungen eine dritte nach sich ziehen, 
nämlich eine vollkommenere Methode zur Reinigung des Brenn 
öles, durch welche eine Verstopfung der Poren des Dochtes ver 
Darstellung des Handels usw.“ IV. Bd., S. 500. Nach Riemerschmied, 
„Die deutsche Seifenindustrie“. München 1910. S. 25 ff. finden im 3. Jahr 
zehnt des 19. Jahrh. die vegetabilischen Öle überhaupt erst Eingang in 
die Seifenindustrie. Aus verschiedenen Bemerkungen bei zeitgenössischen 
Schriftstellern (Beckmann, Krünitz, Poppe u. a. m.) geht nun aber hervor, 
daß auch schon in früheren Jahren die Öle als Rohmaterialien bei der 
Seifenfabrikation benützt wurden. Immerhin dürfte erst zu der von Riemer 
schmied angeführten Zeit die Benutzung vegetabilischer Öle eine aus 
gedehntere und allgemeine geworden sein. 
1T ) Näheres in: Dr. Lunge, „Beleuchtung sonst, jetzt und einst“.
	        

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Die Deutsche Ölmüllerei. Druck von Oscar Brandstetter, 1913.
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