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Die Kontrolle der Rechnungslegung (in der Privatwirtschaft)

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Bibliographic data

fullscreen: Die Kontrolle der Rechnungslegung (in der Privatwirtschaft)

Monograph

Identifikator:
1023388405
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-39712
Document type:
Monograph
Author:
Stein, Bruno http://d-nb.info/gnd/1047107112
Title:
Die Kontrolle der Rechnungslegung (in der Privatwirtschaft)
Place of publication:
Borna-Leipzig
Publisher:
Buchdruckerei Robert Noske
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (110 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Kontrolle der Rechnungslegung (in der Privatwirtschaft)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil.
  • Zweiter Teil. Der heutige Stand der Kontrollorgane

Full text

6 
Durchsicht der Buchungen und ihrer Unterlagen, in der sogen. 
Revision. Absolut sicher wirkt auch die Revision nicht, insofern, 
weil sie nur an den vorhandenen Buchungen einsetzen kann, 
somit Buchungen, die unterlassen wurden — bona oder mala 
fide — nicht ergreift; es kann der Richter nicht urteilen, wenn 
ihm das Delikt nicht bekannt ist. Es werden also Unterschlagungen, 
die der Kassierer in der Art ausführte, daß er eingehendes Geld 
in seine Tasche steckte und überhaupt nicht verbuchte, sich ohne 
weiteres an Hand der Buchführung nur schwerlich feststellen 
lassen. 
Immerhin ist neben der organischen, zwangsläufigen Jnnen- 
kontrolle der Buchführung die Revision das einzige und beste 
Mittel, rechnerisch-technische Mängel abzustellen. 
2. Die rechnerisch-materiellen Fehler entstehen ebenfalls 
unabsichtlich oder absichtlich, aus Unkenntnis, Unachtsamkeit oder 
zum Zwecke der Täuschung; sie liegen darin begründet, daß jeder 
zu buchende Gegenstand oder Vermögensbestandteil vom Buchenden 
bewertet werden muß. Wert ist aber nur Werturteil und so 
immer von jedem werturteilenden Subjekt abhängig. 
Die Möglichkeit aber, einen bestimmten Gegenstand ver 
schiedentlich beurteilen zu können, ist die Quelle der materiellen 
Fehler. 
Der gewissenhafte Unternehmer wird — schon um sich nicht 
selbst zu belügen — möglichst wahres Werte einsetzen. Diese 
Werte sind aber immer nur subjektiv, jeder andere kann über 
die gewonnenen Werte ein anderes Urteil fällen. 
Hat z. B. der Vorstand einer Aktiengesellschaft * 2 ) nach bestem 
Wissen und Gewissen die Außenstände (Debitoren) bewertet, so 
können alle anderen, die die Außenstände einer Beurteilung unter 
ziehen, zu ganz verschiedenen Resultaten gelangen. Wenn anderer 
seits eine Bank die Beteiligung an einer Erdölgrube, an einem 
Bergwerk usw. mit 1 Mk. einsetzt, oder wenn ein Industrieunter 
nehmen teure Patente mit 1 Mk. bewertet, wer kann ihnen Recht 
oder Unrechts geben? Morgen schon kann der Ölvorrat — wie 
dies die Erfahrung schon des öfteren gelehrt hat — zu einer be 
nachbarten Grube abfließen, die Erzader plötzlich verschwinden, die 
Patente durch Neuerfindungen überholt werden; dann ist der 
Wertansatz von 1 Mk. gerechtfertigt; die Unternehmungen können 
1) Das ist an dieser Stelle: nicht zu hohe, eher zu niedrige Werte. 
2 ) Ich wähle vorzugsweise als Beispiel die Aktiengesellschaft, weil ihre Rech 
nungslegung bezw. Bilanz die Öffentlichkeit am meisten berührt. 
s ) Die „stillen" Reserven der Deutschen Bank betragen nach Schätzungen in 
Börsenkreisen heute 100-200 Mill. Mk.; wer möchte die Deutsche Bank der Bilanz 
luge zeihen?
	        

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Die Kontrolle Der Rechnungslegung (in Der Privatwirtschaft). Buchdruckerei Robert Noske, 1914.
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