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Grundzüge des positiven Völkerrechts

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Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge des positiven Völkerrechts

Monograph

Identifikator:
1024339858
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61868
Document type:
Monograph
Author:
Strupp, Karl http://d-nb.info/gnd/117677515
Title:
Grundzüge des positiven Völkerrechts
Place of publication:
Bonn
Publisher:
Ludwig Röhrscheid Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 251 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Grundzüge des positiven Völkerrechts
  • Title page
  • Contents

Full text

Der Völkerbund, 155 
bruchs geschuldeten Wiedergutmachung. Über die von dem Gerichts 
hof anzuwendenden Rechtsregeln vergleiche oben S. 7. 
d) Das Verfahren. 
Gerichtssprache ist französisch und englisch, doch können die Parteien 
bzw. der Gerichtshof Abweichendes bestimmen. Die Prozeßordnung ist 
im übrigen ähnlich gehalten, wie die für den Haager Schiedsgerichts 
hof, doch verdient Hervorhebung, daß die Sitzungen regelmäßig öffent 
lich sind, daß ein Versäumnisverfahren zulässig ist, daß die Richter, die 
mit dem Urteil nicht einverstanden sind, ihre abweichende motivierte 
Ansicht daran anschließen dürfen. Das Urteil ist mangels der Ent 
deckung eines neuen entscheidenden Gesichtspunktes inappellabel, es 
bindet nur die Parteien. Bei Mehrparteien-Verträgen können jedoch 
auf Aufforderung des Gerichtsschreibers dritte Parteien sich anschließen 
mit der Wirkung, daß alsdann im Urteil getroffene Rechtsregeln auch 
für sie bindend sind. 
§ 36. Der Völkerbund. 
I. Von Gelehrten und gelehrten Gesellschaften des Mittelalters bis 
zur Neuzeit in den verschiedensten Spielarten, früher unter Beschrän 
kung auf die damalige Welt, neuestens für alle Kulturstaaten, gefordert, 
ist der Völkerbund doch eigentlich erst im Weltkrieg als Gegenwarts 
forderung proklamiert worden. Nachdem die amerikanische League to 
Enforce Peace unter der Führung Tafts und englische Parallelgesell 
schaften, als deren Haupt Viscount Bryce erscheint, sich dafür ein 
gesetzt haben, hat die Idee mehr und mehr Boden auch bei den krieg 
führenden Mächten hüben wie drüben gewonnen. 
Erst von Privatpersonen und Gesellschaften z. B. von Lammasch, 
Schücking, Erzberger und der Zentralorganisation für einen Dauer 
frieden im Haag, der Deutschen Gesellschaft für Völkerrecht, dann auch 
von Regierungen selbst, so den nordischen, der holländischen, der Schweiz, 
sind Entwürfe für einen Völkerbund ausgearbeitet worden, deren her 
vorstechendstes gemeinsames Merkmal die Schaffung eines möglichst 
alle Staaten umfassenden Staatenbundes mit Kriegsverhütungsten 
denz und die Einsetzung eines wirklichen internationalen Gerichtshofes 
zur Entscheidung von Rechtsstreitigkeiten und eines Vermittlungs- und 
Einigungsamtes für sonstige Staatendifferenzen bildete. Entsprechend 
Nr. 14 seiner 14 Punkte hat der amerikanische Präsident Wilson die 
Schaffung eines Völkerbundes als eine der Hauptaufgaben der Pa-
	        

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Grundzüge Des Positiven Völkerrechts. Ludwig Röhrscheid Verlag, 1921.
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