Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Grundzüge des positiven Völkerrechts

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Grundzüge des positiven Völkerrechts

Monograph

Identifikator:
1024339858
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61868
Document type:
Monograph
Author:
Strupp, Karl http://d-nb.info/gnd/117677515
Title:
Grundzüge des positiven Völkerrechts
Place of publication:
Bonn
Publisher:
Ludwig Röhrscheid Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 251 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Grundzüge des positiven Völkerrechts
  • Title page
  • Contents

Full text

Rechtsstellung des Papstes. 
37 
der Völkerbundspakte vorgesehenen Bedingungen erfüllen, ferner 
auch nicht internationale Kommissionen, die lediglich als Beauftragte 
der einzelnen in der Kommission vertretenen Staaten angesehen 
werden müssen. Nicht Völkerrechtssubjekt ist ferner das Individuum, 
wenn es auch, wie es in dem Prisenhofsabkommen von 1907, im 
Brest-Litowsker Frieden oder in den großen Frieden von 1919/20 
vorgesehen ist, vor internationalen Gerichtshöfen als scheinbare Partei 
auftreten kann. In Wirklichkeit sind hier die Staaten Parteien und 
die Individuen nur im Interesse der Vereinfachung zur selbständigen 
Vertretung ihrer Sache befugt. Zweifelhafter ist, ob der Heilige Stuhl, 
wie von vielen Seiten behauptet wird, als Völkerrechtssubjekt anzu 
sehen ist. Unzweifelhaft war er das als Kirchenstaat bis zu dessen 
Eroberung durch Italien am 20. September 1870. Ebenso unzweifel 
haft ist mit der Endigung des Kirchenstaates durch debellatio dessen 
Völkerrechtssubjektivität entfallen. Und wenn von mancher Seite 
auch heute noch ein Staat als bestehend konstruiert wird, der den 
Kirchenstaat fortsetzen soll, so ist dies unzutreffend. Das ergibt die 
Geschichte der Entwicklung nach dem Annexionstag. Staat ist das 
organisierte, seßhafte Volk. Keines der drei Momente läßt sich heute 
noch nachweisen, denn wenn auch in Erfüllung eines durch den ita- • 
lienischen Außenminister Marquis Visconti Venosta gegebenen Ver 
sprechens Italien unter dem 13. März 1871 das sogenannte Garantie 
gesetz erlassen bat, das die Rechtsstellung des Papstes landesrechtlich 
feststellt, so läßt sich doch aus diesem die Staatseigenschaft eines unter 
dem Papst organisierten, aus dem dem selbst exterritorial und unver 
letzlich erklärten Papst überlassenen und für exterritorial erklärten 
Grundstücken Vatikan, Lateran, Castell Gandolfo bestehenden Ge 
bietes, das nicht italienisch sei, nicht konstruieren. Denn diese Gebiete 
sind genau so wie etwa ein Gesandtschaftshotel in Rom italienischer 
Boden, nur daß eben hier die Macht der Territorialgewalt ihr Ende 
erreicht. Und es gibt auch keine päpstlichen Untertanen, sondern nur 
je nachdem italienische oder solche fremder Staaten. Aber auch, 
wenn man mit uns die Staatsgualität nicht unter allen Umständen 
für erforderlich hält, wird der Nachweis der Anerkennung des Heiligen 
Stuhles als Völkerrechtssubjekt kaum möglich sein. Von den drei 
Rechtskomplexen insbesondere, die der Staat normalerweise besitzt, 
dem jus belli ac pacis, dem jus legationum (aktives und passives Ge 
sandtschaftsrecht), dem jus foederum ac tractatuum (Vertragsrecht)
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Répertoire Des Administrateurs & Commissaires de Société, Des Banques, Banquiers et Agents de Change de France et de Belgique. 1926.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.