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Der Weg der Reparation

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Bibliographic data

Metadata: Der Weg der Reparation

Monograph

Identifikator:
1024656551
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-49829
Document type:
Monograph
Title:
Der Wirtschaftskrieg
Edition:
Zweite, nach dem Stande vom 31. Juli 1915 ergänzte Auflage
Place of publication:
Wien
Publisher:
Verlag der Niederösterreichischen Handels- und Gewerbekammer
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (II, 171, V Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XII. Britische Kolonial- und Überseegebiete
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Weg der Reparation
  • Title page
  • Contents
  • Teil I. Von Versailles zum Londoner Ultimatum
  • Teil II. Die Politik der Erfüllung und der Kampf um das Moratorium
  • Teil III. Die Besetzung des Ruhrgebiets
  • Teil IV. Der Dawesplan
  • Teil V. Der Ausblick auf das Ziel

Full text

von 2 Billionen auf 5,5 Billionen und der Betrag der von ihr ge- 
währten Handelskredite von 697 auf 2372 Milliarden. Das be- 
deutete eine völlige Umkehrung der Verhältnisse, Bei einem Dollar- 
kurs von 20000 Mark stellte der Notenumlauf von 5.5 Billionen 
Mark einen Wert von 275 Millionen Dollar, also mehr als den 
gesamten Goldschatz der Reichsbank dar, Die Geldknappheit war 
allmählich verschwunden, Reich und Reichsbank hatten der Wirt- 
Schaft in dieser kurzen Frist mit verschwenderischer Hand ge- 
waltige Beträge in Reichsmark zur Verfügung gestellt, Eine eigens 
für diesen Zweck geschaffene Zentralstelle des Reichs zahlte in 
das besetzte Gebiet so ziemlich alles, was an Unterstützungen 
verlangt wurde, Die Reichsbahn forderte im täglichen Durchschnitt 
den Gegenwert von zwei Millionen Dollar als Betriebszuschüsse 
vom Reiche an, Gegen solche Mißwirtschaft erhob der Reichs- 
finanzminister, dem eine Kontrolle dieser Verwaltungen nicht zu- 
stand, immer wieder dringende Beschwerde, Aber seine warnende 
Stimme drang nicht durch, Auch der Reichskanzler Cuno ver- 
mochte gegen die Indolenz der übrigen Reichsstellen nichts aus- 
zurichten, Es hieß einfach, es sei nicht möglich, die Ausgaben für 
das besetzte Gebiet und für die Reichsbahn einzuschränken. 
Mit der wachsenden Flüssigkeit des Geldmarktes stiegen die 
Anforderungen von Devisen bei der Reichsbank immer mehr. Diese 
hielt an dem Dollarkurs von 21000 Mark unverrückt fest. Sie 
vermied ängstlich jede Schwankung. Bald wußte jedermann, daß 
der Dollar nicht mehr fallen würde, und daß eine große und 
sichere Gewinnchance darin lag, sich Devisen zu diesem Grund- 
preise bei der Reichsbank zu kaufen, Denn die Kreise des Handels 
und der Industrie sagten sich mit Recht, daß bei dem lawinen- 
artigen Anwachsen des Notenumlaufs und der schwebenden 
Schuld die Reichsbank eines Tages aus Mangel an Mitteln ge- 
zwungen sein würde, den Aufkauf von Reichsmark einzustellen 
und der steigenden Tendenz der Devisen freien Lauf zu lassen. 
Der Finanzminister Hermes versuchte noch weitere Mittel für 
die Markstützung zu gewinnen, Er gab 50 Millionen Dollar drei- 
jährige Dollarschatzanweisungen aus, deren Einlösung von der 
Reichsbank garantiert wurde, und die vom Publikum in Devisen 
234
	        

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Study Week on the Econometric Approach to Development Planning. North-Holland Publ. Co. [u.a.], 1965.
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