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Der Wald und seine Arbeiter

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wald und seine Arbeiter

Monograph

Identifikator:
1024751406
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-52899
Document type:
Monograph
Title:
Der Wald und seine Arbeiter
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Vorstand des Deutschen Landarbeiter-Verbandes
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (71 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Arbeitszeit, Zuschläge für Ueberstunden und Sonntagsarbeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Kapitel. Erste Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Viertes Kapitel. Zweite Stufe der kleindeutschen Lösung der Einheitsfrage
  • Fünftes Kapitel. Ursprung, Verlauf und Ausgang des Kulturkampfs

Full text

166 Fünfundzwanzigstes Buch. Drittes Kapitel. 
an den Minister Drouyn de l'Huys, das dieser am 12. Juni im 
Jesetzgebenden Körper verlas, die Welt schon auf die kommenden 
Annexionen vorbereitete. 
Kaum mehr als einen Monat zuvor aber, am 83. Mai 1, 
hatte Thiers in einer seiner berühmtesten Kammerreden von 
der Ahnung her, daß Napoleon durch seinen Rat im Grunde 
das Einverftändnis zwischen Preußen und Italien herbeigeführt 
habe, vorausgesagt, daß in einem etwa ausbrechenden Kriege 
Preußen siegen und daß das durch Preußen geeinigte Deutsch⸗ 
land die Geißel Frankreichs sein werde. 
In Deutschland selbst aber waren die Dinge mittlerweile 
rasch ins Rollen geraten. In einem jähen Wechsel der bisher 
befolgten Zauderpolitik hatte man in Wien am 21. April die 
Südarmee gegen Italien mobil gemacht und am gleichen Tage 
wie den Erzherzog Albrecht für den Süden, so Benedek für den 
Norden zum obersten Führer ernannt. Was schien es danach 
noch heißen zu können, wenn eine österreichische Note an Preußen 
bom 26. April ausführte, Österreich bleibe seiner Absicht getreu, 
im Norden abzurüsten? Nach der Mobilisierung auch nur der 
Südarmee, die ja unter Umständen auch im Norden Verwendung 
finden konnte, gab es keinen Halt mehr. Selbst König Wilhelm, 
der immer noch religiöse und moralische Bedenken gehabt hatte, 
war jetzt entschlossen, loszuschlagen. Uber Bismarck aber, der 
in seinem Leben mehr als einmal krank geworden ist, wenn er 
zroße Absichten nicht durchzusetzen vermochte, schreibt Roon in 
diesen Tagen: „Otto ist über dem Vorgehen Osterreichs fast 
gesund geworden, hat wenigstens zwei Nächte hintereinander gut 
ind viel geschlafen, und man kann hoffen, daß es bald wieder 
zgut mit ihm gehen werde ...“ Am 83. Mai unterzeichnete 
König Wilhelm die ersten Befehle zur Mobilisierung der Armee, 
die sich zunächst auf funf Armeekorps von den neun vorhandenen 
hezogen; und ihnen folgte zwischen dem 5. und 12. Mai das 
Aufgebot des ganzen Feldheers. 
Aber selbst in diesem Augenblicke kam es noch einmal zu 
S. schon oben S. 464.
	        

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John Pierpont Morgan, Der Weltbankier. Reissner, 1928.
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