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Einführung in die Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1024891038
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-59598
Document type:
Monograph
Author:
Wygodzinski, Willy http://d-nb.info/gnd/117348171
Title:
Einführung in die Volkswirtschaftslehre
Edition:
Dritte, durchgearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Quelle & Meyer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (149 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Einführung in die Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

Gerverkversine. 
12( 
freien Gewerkschaften rund 4 500 000 
Hirsch Dunckerschen Gewerkvereine rund \ so 000 
christlichen Gewerkschaften rund 850 ooo 
Die Aufgabe der Gewerkvereine ist die Hebung der Löhne 
und Arbeitsbedingungen ihrer Mitglieder. Sie suchen dies ge 
gebenenfalls durch friedliche Unterhandlungen mit dem Arbeit 
geber zu erreichen, wie denn unter Umständen das bloße Vor 
handensein eines Gewerkvereins genügen mag, freiwillige Zu 
geständnisse der Unternehmer herbeizuführen, verbunden damit 
ist ein ausgedehntes Unterstützungswesen, das auch noch neben 
der staatlichen Arbeiterversicheru>ng eine bedeutende Rolle spielt. 
Line besondere Bedeutung für die Aufrechterhaltung des Lebens 
standard der Arbeiterschaft haben ihre Arbeitslosenunterstützungen, 
die durch Reiseunterftützungen für arbeitsuchende Mitglieder er 
gänzt werden. Kranken-, Invaliden- und Sterbegelder bilden 
den zweiten Teil der geldlichen Leistungen der Gewerkvereine. 
Der wesentlichste Punkt aber sind die Unterstützungen bei Streiks 
und Aussperrungen; sie sind die Waffen, mit denen die Vereine 
ihre Kämpfe durchfechten. Der Streik, d. h. der gemeinsame 
Ausstand einer größeren Anzahl 2lrbeiter eines Betriebes oder 
gar eines ganzen Gewerbes, ist das Mittel zur Erreichung der 
jenigen Forderungen, die im Wege der Unterhandlung nicht durch 
gesetzt werden können. Um den Streik gegebenenfalls durch 
halten zu können, sammeln die Gewerkvereine ihre Streikfonds; 
sie organisieren den Streik, suchen Zuzug fernzuhalten, bestimmen 
den Zeitpunkt der Wiederaufnahme der Arbeit. Daß der Streik 
eine zweischneidige Waffe ist, liegt auf der Hand. Das galt schon 
von den relativ harmloseren Streiks der vorrevolutionären Zeit. 
In jedem Falle kostete er die Streikenden die aufgesparten Streik 
fonds, die zudem nur eine knappe Beihilfe für sie bedeuten konnten, 
während sie den Rest des Lohnausfalls ans eigenen Ersparungen 
oder durch Hunger einbringen mußten. Er schädigte aber ferner 
nicht nur den Unternehmer, der nicht produzieren konnte, sondern 
weite volkskceise, -bie. gänzlich außerhalb der umstrittenen Diffe 
renzen standen. Die Rohstosslieseranten und die Weiterverarbeiter 
(letzteres besonders bei Streiks der Bergwerksarbeiter, da sämt 
liche Gewerbe auf Kohlen angewiesen sind), die Handelsvermitt 
ler, die Inhaber derjenigen Geschäfte, in welchen die Streikenden 
zu kaufen pflegen, wurden schwer getroffen. Dabei stand es mit
	        

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Répertoire Des Administrateurs & Commissaires de Société, Des Banques, Banquiers et Agents de Change de France et de Belgique. 1926.
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