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Einführung in die Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1024891038
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-59598
Document type:
Monograph
Author:
Wygodzinski, Willy http://d-nb.info/gnd/117348171
Title:
Einführung in die Volkswirtschaftslehre
Edition:
Dritte, durchgearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Quelle & Meyer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (149 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Einführung in die Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

Aufgaben und Methoden der Volkswirtschaftslehre. 
Is Benedikt XIII., zum Papst gewählt, duf dem Balkon der 
"V 1 Peter-kirche trat, um urbi et orbi den Segen zu erteilen, sah 
er mit Staunen die ungeheure Oolksmenge zu seinen Füßen, die 
den Biesenplatz zwischen Berninis Kolonnaden füllte. Er wandte 
sich an einen der neben ihm stehenden Kardinäle und fragte: „wo 
von leben all diese Menschen?" 
wovon die Menschen leben, das ist die Grund 
frage der Volkswirtschaftslehre. Die Frage wird 
tausendmal, wird jedeir Tag gestellt und immer wieder mit 
aitberer Betonung: vom Staatsmann, der sein Volk zu Macht 
und Reichtum bringen will; von der bloßen Neugier; vom ver 
zweifelnden, der für sich und seine Familie kein Brot findet. In 
die Reihe der Fragenden ist auch die Wissenschaft getreten. Sie 
kann freilich nicht jedem einzelnen Schicksal nachgehen, will sie 
sich nicht bald ins Uferlose verlieren; vielmehr wird sie versuchen 
müssen, in der verwirrenden Mannigfaltigkeit der Erscheinungen 
die wiederkehrenden Züge zu finden. Denn so sehr jedem 
Menschen sein eigenes Schicksal einzigartig und abweichend von 
den Erlebnissen aller anderen erscheinen mag, im Grunde leben 
wir fast alle nach Schablonen, wir werden irgend etwas, Kauf 
mann, Beamter, Fabrikarbeiter, und unser weg ist gewiesen und 
begrenzt. Die Triebkräfte der menschlichen Natur und die 
äußeren Umstände des Daseins sind in allen wesentlichen Be 
dingungen gleich, und so müssen wir alle dem gleichen Schicksal 
gehorchen. 
Nur darf man wieder diese Gleichheit sich nicht mechanisch, 
nicht als Identität bis in die kleinste Einzelheit vorstellen, wir 
haben, um nur ein ganz alltägliches Beispiel zu nehmen, alle 
hunger, den wir stillen wollen. Aber der Hunger ist verschieden 
groß, und so bedarf der eine schon mehr Mittel zur Befriedigung 
dieses primitiven Bedürfnisses als der andere. Nehmen wir 
nun auf der anderen Seite die 'ebenso einfache Tatsache, daß 
die Arbeitsfähigkeit der Menschen, d. h. also die Voraussetzung 
zur Beschaffung dieser Mittel, verschieden ist, nach Alter, Ge 
sundheitszustand, Begaburkg, so sehen wir schon eine ganze Reihe
	        

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Einführung in Die Volkswirtschaftslehre. Verlag von Quelle & Meyer, 1920.
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