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Einführung in die Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1024891038
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-59598
Document type:
Monograph
Author:
Wygodzinski, Willy http://d-nb.info/gnd/117348171
Title:
Einführung in die Volkswirtschaftslehre
Edition:
Dritte, durchgearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Quelle & Meyer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (149 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Einführung in die Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

20 
Grundbegriffe der Wirtschaft. 
Grundbegriffe der Wirtschaft. 
"MAir hatten die Volkswirtschaftslehre vorläufig gekennzeichnet 
die Lehre von der Bedarfsbefriedigung der Menschen. 
Jetzt müssen wir diese vorläufige Erklärung erweitern und deut 
licher machen. 
In dem Worte Volkswirtschaft stecken zwei' Begriffe: Wirt 
schaft und Volk. Unter Wirtschaft verstehen wir den I n - 
begriff der kfandlungen, Vorgänge und Ein 
richtungen, die auf die dauernde planmäßige 
Güterversorgung der Menschheit gerichtet 
sind. Daß ein solches Wirtschaften notwendig ist, hat zwei Ur 
sachen: die Bedürftigkeit der menschlichen Natur und die Knapp 
heit der Versorgungsniittel. Diogenes, der von Alexander nichts 
anderes zu erbitten weiß, als daß er ihm aus der Sonne gehe, 
ist ein Extrem der Bedürfnislosigkeit, für den das Wirtschaften 
zum mindesten nur eine sehr geringe Rolle spielt; die Bewohner 
des Paradieses kannten keine -Nahrungsmittelknapxheit und 
brauchten aus diesem Grunde nicht zu wirtschaften. In dem 
Maße, als die Summe der Bedürfnisse der an Zahl ständig zu 
nehmenden Menschheit wie der einzelnen Menschen selbst wächst, 
während die Natur sich weigert, ihre Gaben freiwillig zu ver 
mehren, wächst der Zwang zur Wirtschaft. 
Mit Rücksicht darauf, daß sowohl die Summe der zur Ver 
fügung stehenden Bedarfsdeckungsmittcl wie der zu ihrer 'Ge 
winnung und Verarbeitung erforderlichen Arbeitskräfte begrenzt 
ist, muß dieses Wirtschaften unter der Überlegung erfolgen, m i t 
den gegebenen Kräften und Materialien das 
Maximum von Nutzen zu erzielen. Man spricht hier 
von Wirtschaften in einem anderen Sinne als dem erstgenannten, 
und zwar in einem weiteren. Das sogenannte wrrtschaft- 
liche oder ökonomische Prinzip, das nichts anderes 
ist als das allgemeine Prinzip des geringsten Kraftaufwandes, 
gilt überall, wo menschliche Tätigkeit vernünftig sich vollzieht. 
In der Wirtschaft im erstgenannten Sinne aber spielt es eine so 
entscheidende Rolle, daß es für die Psychologie des „homo 
oeconomicus", des reinen wirtschastsmenschen geradezu ent- 
scheidend ist. 
Jeder einzelne sucht den Wirtschaftszweck für sich zu erreichen. 
Eine Einzelwirtschaft ist denkbar; jedoch eben nur als singuläres
	        

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Einführung in Die Volkswirtschaftslehre. Verlag von Quelle & Meyer, 1920.
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