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Einführung in die Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1024891038
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-59598
Document type:
Monograph
Author:
Wygodzinski, Willy http://d-nb.info/gnd/117348171
Title:
Einführung in die Volkswirtschaftslehre
Edition:
Dritte, durchgearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Quelle & Meyer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (149 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Einführung in die Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

Die Natur. 
42 
gleich im heiratsfähigen Alter, schließlich überwiegen des weib 
lichen Geschlechts. Aus dem Gesetz von Ursache und Wirkung 
läßt sich dieser Zusammenhang, wie schon gesagt, nicht erklären; 
wir kennen die Ursache schlechterdings nicht. Wohl aber können 
wir einen Zweck sehen, der freilich über individuelle, ja über 
menschlich gesetzte und setzbare Zwecke überhaupt hinausgeht, 
nämlich die Erhaltung des Menschengeschlechts. Wir nennen 
eine solche Lrklärungsweise, die vom Zweck statt von der Ursache 
ausgeht, nach dem griechischen Worte (Zweck) teleologisch, 
von einer „Erklärung" im wissenschaftlichen Sinne darf aller 
dings dabei eigentlich nicht gesprochen werden; Liese Zwecksetzung 
ist nichts als eine Verrnutung. Wir stoßen hier wieder einmal 
deutlich und hart an die Grenze des für uns Erkennbaren. 
2. Die Mittel der Gütererzeugung, 
a) Die Natur. 
. Für die Zwecke der Gütererzeugung stehen dem Menschen eine 
Anzahl von Mitteln unmittelbar iit der Natur zur Verfügung, 
wir denken, wenn wir von Produktion sprechen, zwar viel mehr 
an Maschinen und Gebäude, Rohstoffe und Kalbsabrikate, die denn 
in der Tat mit einer Ausnahme — dem Boden für die Zwecke der 
landwirtschaftlichen Erzeugung — im Mechanismus der heutigen 
wirtschaft überwiegen. Diese „produzierten Produktionsmittel", 
die wir Kapital nennen, haben wir später zu behandeln; zunächst 
müssen wir wenigstens kurz von jenen naturgegebenen 
Produktionsmitteln sprechen. Das wichtigste ist, wie eben 
erwähnt, der landwirtschaftlich genutzte. Boden. 
Weiter stehen eine Anzahl von Naturschätzen ohne 
weitere Zurichtung, nur einfach zu gewinnen,,zur Ver 
fügung als Rohstoffe, wie die weiden zum Flechten oder die Ton 
erde zur Formung von Gefäßen. Die erste Nutzung der Tiere, 
wahrscheinlich zum Zwecke des Melkens, ist hierher zu rechnen. 
Line dritte Gruppe bilden die n at ii r l i ch e n Kraft 
quellen: das fließende Wasser, der Wind, das Tier als Zug- • 
kraft. Jetzt wird das Tier zunieift nicht wild eingefangen, son 
dern gezüchtet und rechnet demgemäß zu den „produzierten' Pro 
duktionsmitteln"; auch das Wasser wird in einer Reihe von Fällen 
(Talsperren, Kanälen usw.) erst sozusagen präpariert. Nur der
	        

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Einführung in Die Volkswirtschaftslehre. Verlag von Quelle & Meyer, 1920.
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