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Einführung in die Volkswirtschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1024891038
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-59598
Document type:
Monograph
Author:
Wygodzinski, Willy http://d-nb.info/gnd/117348171
Title:
Einführung in die Volkswirtschaftslehre
Edition:
Dritte, durchgearbeitete Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Verlag von Quelle & Meyer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (149 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Einführung in die Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

76 
Das Kapital. 
Einrichtungen arbeitende Unternehmen ganz anders zu werten 
als ein technisch zurückgebliebenes. Und doch kann unter Um 
ständen das letztere rentabler sein, mehr einbringen, weil es 
billiger arbeitet, weil die technisch vollendeten Maschinen und 
Einrichtungen so teuer sind, daß^ sie sich nicht bezahlt machen. 
Diese Differenz zwischen technischer und wirt- 
fchaftlicher Leistung macht es erklärlich, daß die eigent 
liche Leitung nicht dem Techniker, sondern dem Kaufmann zu 
steht; denn die Aufgabe einer Baumwollweberei ist wirtschaftlich 
genommen nicht sowohl, vortreffliche Tücher zu weben, als mög 
lich hohe Gewinne für das hineingesteckte Kapital herauszuwirt 
schaften. Der Kapitalist also und nicht der Techniker oder noch 
weniger der Arbeiter bestimmt die produktionsrichtung. 
Auch der Kapitalist gewinnt Verzinsung und Risikoprämie 
für sein Kapital doch eben durch die sdroduktiön. Hier bringt 
nun das in den Banken arbeitende Kapital ein ganz fremdes 
Element hinein, wenn es mit industrieller Produktion in Be 
rührung tritt. Die Bank ist nicht die Besitzerin der Fabrik oder 
ist es nur vorübergehend; ihr Gewinn entsteht also in der Regel 
auch nicht durch die Verwertung von Kapital in wirtschaftlicher 
Produktion, sondern durch den Handel mit solchen Produktiv 
werten. Die Bank „gründet" ein Unternehmen, d. h. beschafft 
ihm das nötige Kapital oder wandelt ein bisher von einem Ein 
zelnen betriebenes Unternehmen in eine 2lktiengesellschaft um, zu 
dem Zwecke, die Aktien nachher an das Publikum mit Gewinn 
abzustoßen, genau so wie sie die Anleihen eines Staates zu einem 
niedrigen Kurse übernimmt, um sie zu einem höheren abzugeben. 
Das Gleiche vollzieht sich, wenn eine Bank aus ihren Mitteln — 
genauer gesprochen den Mitteln ihrer Deponenten — einer Fabrik 
einen größeren Vorschuß zur Ausdehnung ihrer produktionscin- 
richtungen gewährt hat; sie wird versuchen, diese schwebende 
Schuld in Aktien oder Gbligationen umzuwandeln, die gleich 
falls auf das Publikum übergehen sollen. Das ist das gute Recht 
der Bank, ebenso wie es das gute Recht der MasckiNcnfabrikan- 
ten ist, Maschinen zu verkaufen. Mir können beobachten, daß 
die Maschinenfabrikanten, um nur ihre Maschinen abzusetzen, 
die Begründung von neuen Fabriken fast erzwingen, ohne Rück 
sicht auf die Zukunft dieser neuen Arbeitsstätten. Wie hier die 
Maschinenfabrikanten nur ihren Absatz und nicht das Gedeihen 
der neuen, Fabriken im Auge haben, ähnlich liegt es bei den
	        

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Einführung in Die Volkswirtschaftslehre. Verlag von Quelle & Meyer, 1920.
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