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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1025475909
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-42255
Document type:
Monograph
Author:
Liefmann, Robert http://d-nb.info/gnd/118779931
Title:
Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen
Place of publication:
Stuttgartt
Publisher:
Deutsche Verlags-Anstalt
Year of publication:
1918
Scope:
1 Online-Ressource (199 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Neuntes Kapitel. Die Geldprobleme in der äußeren Wirtschaftspolitik nach dem Kriege
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

88 Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur seit Gründung des Reiches. 
vom Jahre 1913—1923 die Zahl der Vollarbeiter in der chemischen 
Industrie um 51,77 Prozent gestiegen ist. 
Diese Störungen griffen dann auch auf die Börse, auf den Markt 
der Wertpapiere über. Der große Kapitalmangel, die Notwendig 
keit, zur Fortführung der Betriebe liquide Mittel zu haben, der 
abnorm hohe Zinsfuß, der dafür geboten wurde, haben neben anderen 
Faktoren eine Abwanderung des Kapitals aus der Effektenanlage 
bewirkt, wozu auch die Tatsache beitrug, daß ja in dieser kritischen 
Zeit die meisten Aktien keinerlei Erträge abwarfen. Das Angebot 
an Effekten stieg gewaltig, die Nachfrage danach nahm dauernd 
ab, was sich letzten Endes in einem starken Kursrückgang äußern 
mußte, der auch zu zahlreichen Zwangsexekutionen führte. Die 
folgende Tabelle gibt ein Bild dieser Entwicklung. 
Aktienindex nach Gruppen (1913=100): 
Monats 
durchschnitt 
Bergbau und 
Schwer 
industrie 
Verarbeitende 
Industrie 
Handel 
und Verkehr 
Gesamt 
Januar 1924 . . . 
45,77 
44,21 
15,77 
35,76 
April „ ... 
29,50 
28,87 
10,46 
23,33 
Juni „ ... 
23,06 
19,93 
8,86 
17,50 
Juli „ ... 
23,59 
20,71 
10,13 
18,49 
August „ ... 
29,81 
27,98 
13,02 
24,14 
Septbr. „ ... 
31,15 
28,59 
14,39 
25,31 
Oktober „ ... 
30,61 
27,20 
14,67 
24,75 
So haben wir also in Deutschland das typische Bild einer Sta 
bilisierungskrise erlebt. Daß dabei mit Einsetzen der wärmeren 
Jahreszeit die Arbeitslosigkeit zurückging, bedarf keiner weiteren 
Erklärung. Vom Sommer ab hat auch dann die scharfe Kreditein 
schränkung der Reichsbank einen weiteren Preisabbau erzwungen 1 ), 
an dem auch die inzwischen erfolgte Herabsetzung von Frachten 
und Kohlenpreisen beteiligt war. 
Es begannen sich damit die Verhältnisse etwas zu bessern, der 
Außenhandel gestaltete sich günstiger und auch auf dem Kapital- 
und Geldmärkte begann die Spannung etwas nachzulassen. Die lang 
same Liquidierung von Warenbeständen, die Abstoßung des De 
visenbesitzes, die Rückkehr der früher ins Ausland geflüchteten 
Kapitalien, das langsame Einsetzen der Kapitalneubildung, die Er 
richtung der Golddiskontbank und ausländische Kredithilfe haben i) 
i) Die Preissteigerung vom Juli ab berührt die Konkurrenzfähigkeit auf 
dem Weltmarkt nur wenig. Sie beruht einmal auf der Preissteigerung der 
agraren Erzeugnisse, und soweit es sich um industrielle Produkte handelt, 
vor allem auf dem Anziehen der fremden Devisen.
	        

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Die Deutsche Kaliindustrie. E. S. Mittler & Sohn, 1929.
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