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Das Jungdeutsche Manifest

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Bibliographic data

fullscreen: Das Jungdeutsche Manifest

Monograph

Identifikator:
1027069762
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48066
Document type:
Monograph
Author:
Schumpeter, Joseph A. http://d-nb.info/gnd/118611682
Title:
Vergangenheit und Zukunft der Sozialwissenschaften
Place of publication:
München
Publisher:
Verlag von Duncker & Humblot
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (140 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Jungdeutsche Manifest
  • Title page
  • I. Abschnitt. Das Fronterlebnis und seine Wirkungen
  • II. Abschnitt. Die alte bürgerliche Volksordnung
  • III. Abschnitt. Die neue Ordnung des Volkes
  • IV. Abschnitt. Organisationsformen und Führungsformen
  • V. Abschnitt. Die parteiistische Demokratie
  • VI. Abschnitt. Die Lehre von der Gemeinschaft
  • VII. Abschnitt. Die Nachbarschaft
  • VIII. Abschnitt: Führerfrage und Staat
  • IX. Abschnitt. Neuregulierung des Reiches
  • X. Abschnitt. Die Kur
  • XI. Abschnitt. Die Reichsführung
  • XII. Abschnitt. Werhaftigkeit und Volksstaat
  • XIII. Die Volksdienstpflicht
  • XIV. Abschnitt. Einzelfragen
  • XV. Abschnitt. Der Jungdeutsche Orden
  • XVI. Abschnitt. Die neue Aufgabe des Ordens
  • XVII. Abschnitt. Der Weg zum Volksstaat
  • Contents

Full text

c 
— 
gleiche“ Wahlrecht ist eine scheinbar vorhandene Mitverantwortlichkeit 
des Volkes entstanden. Eine Untersuchung der wahren Verhältnisse 
ergibt jedoch, daß ein gleichberechtigtes Staatsbürgertum nicht vor⸗ 
handen ist, und daß die absolutistische Gewalt des Geldes das deutsche 
Volk aufs neue zu völlig machtlosem Untertanentum herabgedrückt hat 
Dies war nur möglich, weil die Form der Gliederung des deutschen 
Staatsbürgertums heute die Masse ist. In der Masse ist der einzelne 
Mensch machtlos. Die tatsächliche Gewalt geht auf diejenigen über, 
welche im Besitze der Machtmittel sind, mit denen die Masse beeinflußt 
werden kann. Der Kampf gegen diese Neuart des Untertanentums ist 
schwerer wie der des 19. Jahrhunderts, denn die absolutistischen Fürsten 
des Geldes sind nicht sichtbar, wie die einstigen absoluten Fürsten. 
Deshalb muß das Staatsbürgertum von heute, welches seine 
Freiheit und Verantwortlichkeit sowie seine Mitbestimmung gegenüber 
der schwer erkennbaren Macht der unsichtbaren Fürsten behaupten will⸗ 
über eine besonders hohe politische Erkenntnis und Bildung verfügen. 
Der Begriff des Staatsbürgers 
Die materialistische Auffassung der modernen Zeit billigt nur der— 
jenigen Tätigkeit Bedeutung zu, deren Erfolg in sichtbarem, materiellem 
Gewinn beruht. Der verflachte moderne Mensch erkennt noch nicht 
einmal den mittelbaren Gewinn an. Er will selbst, und zwar möglichst 
umgehend die materielle Gegenleistung für seine Tätigkeit sehen. Jeder 
Gewinn, der erst in ferner Zukunft, vielleicht sogar für spätere Ge— 
schlechter, sichtbar wird, scheint ihm des Einsatzes seiner Kräfte nicht 
wert. Aus diesem Grunde ist die staatsbürgerliche Betätigung im 
Geiste unserer Zeit eine vernachlässigte Angelegenheit. Nur wenige 
geben sich ihr mit Fleiß und Ernst hin. Diese Wenigen sind zum 
Teil Idealisten, welche aus sittlichen Beweggründen ohne Hoffnung 
auf Lohn oder Gegenleistung handeln. Zum anderen Teile sind es 
Materialisten, welche nur ihren Interessen und damit ihrem Gewinn 
dienen. Die breite Masse erkennt in der Ausübung der staatsbürger- 
lichen Pflichten nur eine notwendige Nebenbeschäftigung, keineswegs 
aber den höchsten Beruf im Staate. 
48
	        

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L’ Economia Italiana Dal 1919 Al 1929. Amministrazione Presso la Rivista Internazionale “Metron”, Istituto di Statistica della R. Università, 1930.
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